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25. Kongress der European Academy of Allergology and Clinical Immunology

07.06.2006


In Wien kämpfen Europas Forscher gemeinsam gegen Allergien

Wien steht für vier Tage im Zentrum der europäischen Allergieforschung. In der österreichischen Metropole findet vom 10. bis 14. Juni 2006 der 25. Kongress der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) statt. 6.000 Wissenschaftler aus ganz Europa werden sich im Austria Center Vienna über den Stand der europäischen Allergologie austauschen. Die Allergieforschung gehört angesichts der hohen Zahlen von an Allergien und Asthma erkrankten Menschen in Europa zu den wichtigsten medizinischen Themen unserer Zeit. "Wien hat eine lange Tradition in der Allergieforschung. Wir freuen uns sehr, dass wir Gastgeber sind für einen Kongress, der den europaweiten gemeinsamen Anstrengungen zur Verbesserung der Versorgung von Allergiepatienten einen neuen Schub geben wird", sagte der Kongresspräsident Professor Rudolf Valenta heute in Wien. Professor Valenta ist stolz, dass dieser bedeutende Kongress genau einhundert Jahre nachdem der Wiener Kinderarzt Freiherr Clemens von Pirquet den Begriff "Allergie" prägte und einführte, in der Metropole an der Donau durchgeführt wird.

Die Hälfte aller Europäer allergiekrank?

Nach Schätzungen der EAACI werden bis zum Jahr 2015 die Hälfte aller Europäer und Europäerinnen allergiekrank sein.(1) Schon mehr als 80 Millionen Menschen in Europa leiden an Allergien. An Asthma leiden 30 Millionen, ein Fünftel davon schwer.(2) Und die Zahlen nehmen weiter zu. Erschreckend die Situation bei Kindern: Heute leidet jedes dritte Kind in Europa an einer Allergie - 30 bis 50 Prozent dieser Kinder werden zusätzlich an Asthma erkranken.(1)

Jede Stunde stirbt ein Mensch in Europa an Asthma

Allergien haben viele Gesichter. Sie können die Nasenschleimhaut betreffen, die Bronchien, die Augen, die Haut oder - bei allergischen Schocks - den ganzen Körper. Allergien können über Jahre fortbestehen und chronisch verlaufen und sie können in schweren Fällen, beispielsweise bei Menschen mit Asthma oder mit einer Allergie auf Nahrungsmittel oder Insektenstiche, sogar tödlich sein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass in Europa jede Stunde ein Mensch an Asthma stirbt. Auf der anderen Seite stehen heute sehr wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung. Sich über den neuesten Stand der Forschung auszutauschen und die Ergebnisse zum Wohle der Patienten zügig in die Praxis umzusetzen, ist Ziel des Kongresses in Wien.

(1) European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI): www.eaaci.net/media/PDF/E/820.pdf

(2) European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients Associations (EFA): www.efanet.org

Julia Loncar | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.eaaci.net/media/PDF/E/820.pdf
http://www.efanet.org

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