Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kunststoffe in der Elektrotechnik und Elektronik

07.02.2006


Ohne Kunststoffe keine Elektro- und Elektronikindustrie!


Im Jahr 2004 stieg der Kunststoffverbrauch in der Elektro- und Elektronikindustrie auf 2,7 Mio Tonnen und lag mit einem Wachstum von 5,2% an der Spitze der Kunststoffbranche. Mit einem Anteil von 25% liegt dabei der Verbrauch in Deutschland am höchsten, gefolgt von Italien mit 20% und Frankreich mit 17%. Wie die Ereignisse der vergangenen Jahre gezeigt haben, stellt das 21. Jahrhundert neue technische und marktwirtschaftliche Herausforderungen an die sehr innovative Elektro- und Elektronikindustrie. In den Produkten dieser Branche spielen die Kunststoffe eine entscheidende Rolle. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Neuentwicklungen und Modifikationen, die das Leistungsspektrum der Kunststoffe verbesserten und damit einen noch breiteren Einsatz in der E/E ermöglichten. Die Zukunft bringt aber auch neue Richtlinien und Verordnungen (z.B. Elektro-Schrottverordnung, Einsatz von Halogenen und Schwermetallen), die heute schon neue Produktstrategien erfordern. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland zu sichern, wird sich der Blick auf derzeitige und zukünftige Material- und Fertigungsmöglichkeiten zu richten haben. Intelligente Lösungen sind unsere Chance, und dabei spielen die Polymerwerkstoffe eine herausragende Rolle.

Ziel des Seminars ist ein intensiver Wissens- und Erfahrungstransfer, der durch grundlegende Fachvorträge Kenntnisse über Anforderungen, Aufbau und Eigenschaften von Kunststoffen in der E/E vermittelt. Die Darstellung von Neuentwicklungen, Einsatzpotenzialen, bewährten und neuen Anwendungen, Trends und gesetzlichen Rahmenbedingungen sollen Wege und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, wie die Vorteile dieser Werkstoffe optimal und effizient genutzt werden können.


Das Haus der Technik hat sich als Veranstalter von Tagungen und Vortragsveranstaltungen zu Spezialthemen aus allen Fachgebieten auf höchstem Niveau seit fast 80 Jahren einen hervorragenden Ruf erworben. Die Veranstaltung "Kunststoffe in der Elektrotechnik und Elektronik" findet am 8.-9. Mai 2006 in Essen statt.

Anmeldungen und das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-344 (Frau Strenk), Fax 0201/1803-346 oder im Internet unter http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-05-227-6.html

Kai Brommann | Haus der Technik e. V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-05-227-6.html
http://www.hdt-essen.de

Weitere Berichte zu: Elektronikindustrie Elektrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics