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9. Handelsblatt Jahrestagung: "Stahlmarkt 2005"

31.01.2005


Stahlbranche produziert auf Rekordniveau



2004 steigerten die deutschen Hüttenwerke ihre Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 46,4 Millionen Tonnen. 2005 wollen die Stahlerzeuger ihre Produktivität um weitere 1,3 Prozent auf 47 Millionen Tonnen erhöhen. Damit reagieren die deutschen Stahlhersteller auf den weiterhin starken asiatischen Stahlbedarf und auf die steigende Nachfrage im Inland durch den Fahrzeugbau, den Maschinenbau und die Röhrenwerke. Gestört wird die derzeitige Euphorie an den Stahlmärkten weiter durch die hohen Rohstoff- und Frachtpreise.

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Auf der 9. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2005“ (1. und 2. März 2005, Düsseldorf) stellen 20 Entscheider der Stahlbranche, aus Verbänden und Politik die aktuellen Entwicklungen des deutschen und internationalen Stahlmarktes vor und zeigen, mit welchen Strategien Politik und Unternehmen auf die aktuellen Herausforderungen des Marktes reagieren.

Staatssekretär Georg Wilhelm Adamowitsch (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) nimmt zu den deutschen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie Stellung. Er geht unter anderem auf die in der Stahlindustrie umstrittene Einführung des CO2-Emissionshandels ein. Die Rolle des Stahls in der Wertschöpfungskette des Industriestandortes Deutschlands beschreibt der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Prof. Dr.-Ing. Dieter Ameling. Er fragt kritisch, wie lange der Boom noch anhalten wird und geht insbesondere auf die aktuelle Entwicklung an den Rohstoffmärkten ein.

Guy Dollé (Arcelor) und Malay Mukerjee (Mittal) sprechen als Vertreter der beiden größten Stahlhersteller der Welt über die notwendige internationale Konsolidierung der Stahlbranche und die Wachstumspotenziale in China. Dollé geht davon aus, dass sich China wegen des massiven Ausbaus des Infrastruktur bis zu den Olympischen Spielen 2008 positiv entwickeln wird. (Quelle: Handelsblatt, 24.01.2005)

Die strategische Positionierung der ThyssenKrupp Stahl AG als „Technologieführer“ im globalen Flachstahlmarkt beschreibt der Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp Stahl Dr.-Ing. Karl-Ulrich Köhler.

Technologien, die zur Kostenminimierung in der Stahlerzeugung beitragen können sowie die Rolle von Anlagenbauern als Servicepartner der Stahlindustrie, stellt Dr.-Ing. h.c. Heinrich Weiss (SMS Group) vor.

Die Herausforderungen des Standortes Deutschland für Stahlhersteller und Stahlhändler erläutern Berthold Huber (IG Metall), Dr.-Ing. Volker Paul Hermann Schwich (Salzgitter) sowie Dr. Michael Hanisch (Saarstahl).

Einen Einblick in den russischen Stahlmarkt gibt Alexey A. Mordashov (Severstal Joint-Stock Company). Die Restrukturierung der Stahlbranche in den neuen EU-Beitrittsländern ist ein weiteres Thema des etablierten Branchen-Treffs, zu dem rund 150 Teilnehmer erwartet werden. Geleitet wird die Jahrestagung von Hans Jürgen Kerkhoff (Wirtschaftsvereinigung Stahl) und Jürgen Nusser (Bundesverband Deutscher Stahlhandel), der auch über die Auswirkungen des Kostendrucks und des Nachfragesogs für die Stahldistribution sprechen wird.

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:http://vhb.handelsblatt.com/pr_stahlindustrie

Weitere Informationen zum Programm

Handelsblatt-Veranstaltungen
c/o EUROFORUM Deutschland GmbH
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Handelsblatt und Wall Street Journal

Das Handelsblatt, gegründet 1946, ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Für Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2003 erreicht das Handelsblatt 238.000 Entscheider, das entspricht 11 Prozent.Durch die im Juni 1999 gestartete Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Verlagshaus Dow Jones & Company kann Handelsblatt zusätzlich auf ein weltweites Netzwerk von etwa 1.600 Wirtschafts- und Finanzjournalisten bei The Wall Street Journal und Dow Jones Newswires zurückgreifen.The Wall Street Journal Europe, gegründet 1983, erscheint in einer börsentäglichen Auflage von 95.082 Exemplaren (ABC, Januar - Juli 2003) und wurde mehrfach für seine unparteiische und präzise Berichterstattung über Wirtschafts- und Finanzthemen ausgezeichnet. 70 % der Leser von The Wall Street Journal Europe sind Top-Führungskräfte (World Executive Summary 2000) und beziehen mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von US $ 249.750 das höchste Bruttodurchschnittseinkommen unter allen Lesern europäischer Wirtschaftspublikationen (EBRS 2002).Seit 1993 führt Handelsblatt in Kooperation mit der EUROFORUM Deutschland GmbH Handelsblatt-Veranstaltungen durch, die sich als Foren für den Informationsaustausch mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verstehen.Seit 2002 tritt The Wall Street Journal Europe als Kooperationspartner bei ausgewählten, internationalen Handelsblatt-Veranstaltungen auf.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
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