Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Influenza-Vogelgrippe und SARS" Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie

15.03.2004


Weltweite Grippeausbrüche, die in der Vergangenheit immer wieder Millionen Todesopfer gefordert haben, sowie das neue Krankheitsbild des schweren akuten respiratorischen Syndroms (SARS) stellen eine ständige Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Diese Themen stehen mit im Brennpunkt der Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie die vom 17. bis 20. März in Tübingen stattfindet. Organisiert wird die Tagung durch die Professoren Gerhard Jahn und Thomas Iftner des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Tübingen.



Veranstaltungsort ist das Hörsaalgebäude Kupferbau, Hölderlinstraße 5, Tübingen, Hörsaal 25.

... mehr zu:
»Influenzavire »SARS »Virologie


Ursache der sogenannten Influenza-Pandemien sind neue Grippeerreger, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand in der Regel von natürlicherweise bei Vögeln vorkommenden Influenzaviren abstammen. Vor diesem Hintergrund muss die Vogelgrippe, von der in den vergangenen Monaten weite Teile Südost-asiens befallen wurden, mit großer Aufmerksamkeit betrachtet werden. Beson-ders beunruhigend ist dabei, dass das Vogelgrippevirus vereinzelt auch beim Menschen zu tödlich verlaufenden Infektionen geführt hat. Zu ähnlichen, von der Öffentlichkeit aber manchmal wenig beachteten Ausbrüchen, kam es in den letzten Jahren auch in verschiedenen Teilen Europas. Diese Ereignisse führen uns eindrücklich vor Augen, dass Influenzaviren und neue bisher unbekannte Viren eine große Herausforderung an die Wissenschaft darstellen.

Viren sind jedoch nicht nur Erreger von akuten Erkrankungen sondern können, wie das humane Cytomegalievirus auch das Leben des werdenden Kindes in der Schwangerschaft gefährden und als lebensbedrohende Komplikation bei Organtransplantierten auftreten. In Form einer langandauernden Infektion kön-nen schließlich bestimmte Typen von humanen Papillomviren beim Menschen Krebs auslösen. Deswegen sind wichtige Ziele der Forschung der Virologie in Tübingen die Entwicklung einer verbesserten Früherkennung von Gebärmut-terhalskrebs und von neuen Therapieansätzen gegen Papillomvirus-assoziierte Erkrankungen, sowie die Aufklärung von Übertragungswegen und Resistenzentwicklungen gegen Virostatika (Medikamente gegen die Vermehrung der Viren) des humanen Cytomegalievirus und der körpereigenen Abwehrmechanismen gegen diese Virusinfektionen.

Zu der Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie werden Teilnehmer aus Deutschland, Österrreich, der Schweiz und Italien erwartet.

Ansprechpartner für nähere Informationen

Universitätsklinikum Tübingen
Institut für Medizinische Virologie und Epidemeologie der Viruskrankheiten
Prof. Dr. Thomas Iftner, Forschungssektion Experimentelle Virologie
Elfriede-Aulhorn-Str. 6, 72076 Tübingen
Tel. 07071-29-80246, Fax -5419
tsiftner@med.uni-tuebingen.de

Dr. Ellen Katz | idw
Weitere Informationen:
http://www.gfv-siv2004.de
http://www.uni-tuebingen.de

Weitere Berichte zu: Influenzavire SARS Virologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten
17.08.2018 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie
16.08.2018 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenverschränkung erstmals mit Licht von Quasaren bestätigt

20.08.2018 | Physik Astronomie

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics