Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kultur- und Wissenschaftsplattform im Internet. LMU-Wissenschaftler starten Goethezeitportal

12.01.2004


Mit dem Internetangebot Goethezeitportal.de stellt das Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ein besonderes Projekt vor. Das Portal will Einblicke in die bedeutendste Phase der deutschen Geistesgeschichte, Literatur und Kunst geben. Unter der Leitung von Professor Dr. Georg Jäger, Professor Dr. Martin Huber und Danica Krunic M.A. realisiert ein Team aus jungen, engagierten Wissenschaftlern den Auf- und Ausbau des Fach- und Kulturportals. Im Fokus dieses Projekts unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Goethe-Instituts Professor Jutta Limbach steht dabei die Schaffenszeit Goethes von 1770 bis 1830. In diesem Zeitraum erreichte Deutschland einen kulturellen Höhepunkt, der sich nicht allein auf die Literatur bezieht. In der Musik entwickelten Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Robert Schumann neue Ausdrucksmöglichkeiten, die Philosophie wurde durch Immanuel Kant und Georg Friedrich Hegel grundlegend erneuert und auch die Bildende Kunst hatte erheblichen Einfluss auf das kulturelle Leben dieser Zeit.


Neben der Möglichkeit, umfassende Informationen zu erhalten und wissenschaftliche Arbeiten zu veröffentlichen, bietet das Internetportal auf redaktionell betreuten Seiten eine Plattform für gegenwärtige Kulturdiskurse. "Das Goethezeitportal ist zugleich ein Netzwerk und eine Schnittstelle zwischen den einzelnen Wissenschaften, zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, zwischen Wissenschaft und Kulturvermittlung", erläutert Professor Jäger.

Die Internetsite wird am 19. Januar 2004 offiziell der Öffentlichkeit präsentiert. Zur


feierlichen Eröffnung des
Goethezeitportals
am Montag, 19. Januar 2004, um 19 Uhr
in der Großen Aula der LMU

sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Der Abend wird eröffnet mit den Grußworten von LMU-Rektor Professor Bernd Huber und Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert. Professor Jäger wird als Präsident des Goethezeitportals die Entstehungsgeschichte des Internetprojekts, sein Vorbild und die wichtigsten Ziele darstellen. Anschließend spielt der Schauspieler Kurt Weinzierl eine Szene aus "Faust I". Den Festvortrag hält der Goethe-Experte Professor Dr. Dieter Borchmeyer zum Thema "Fausts Weg in die Zukunft - Goethes Altersfuturismus". Musikalisch umrahmt wird das Programm von Professor Dr. Siegfried Mauser mit Beethovens As-Dur-Sonate op. 110 und von Amelie Sandmann und Thomas Bauer, die Goethe-Vertonungen von Franz Schubert singen werden, begleitet von Professor Mauser am Klavier.


Anmeldung und weitere Informationen unter:
Tel.: 089/2429-2480
E-Mail: info@goethezeitportal.de

Luise Dirscherl | idw
Weitere Informationen:
http://www.goethezeitportal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht
17.07.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte
13.07.2018 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics