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Umweltschutz im Ostseeraum

23.10.2003


NGOs und Anrainerstaaten beraten Kooperationen



Umweltschutz im Ostseeraum steht im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz, die Donnerstag und Freitag, in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. Vertreter staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen werden dabei über die Umsetzung von Umweltkooperationen im Ostseeraum, den Stand laufender Projekte und deren Weiterentwicklung beraten. Auf der Tagesordnung steht vor allem die so genannte Agenda Baltic 21, ein Aktionsprogramm zur ökologisch, wirtschaftlich und sozial verträglichen Entwicklung dieser Region.

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Die deutschen Aktivitäten werden vom Umweltbundesamt (UBA) koordiniert. So soll ein vom UBA finanziertes Forschungsprojekt Lösungsvorschläge liefern, wie der Ausstoß von Luftschadstoffen sowie die Lärmbelästigung und Vibration durch Schiffe und Fährbetrieb vermindert werden kann. Daneben betreut das Umweltbundesamt zahlreiche Projekte in den osteuropäischen Anrainerstaaten der Ostsee. Diese befassen sich unter anderem mit der Substitution von Kernenergie durch erneuerbare Energien in Litauen oder mit der Chemikalienkontrolle im Baltikum.

Baltic 21 wurde vor fünf Jahren von den Außenministern der Anrainerstaaten gegründet und setzt sich aus Vertretern der Europäischen Kommission, der Europäischen Investitionsbank, der Union of Baltic Cities und anderer Institutionen und NGOs zusammen. Wesentlicher Bestandteil von Baltic 21 ist ein Aktionsprogramm, das in die Sektoren Energie, Fischerei, Forst- und Landwirtschaft, Industrie, Verkehr, Tourismus und Umwelterziehung gegliedert ist.

Georg Panovsky | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.umweltbundesamt.de

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