Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einwegpfand - Alternativen zur Beherrschung der Pfandpflicht

28.08.2003


Wenige Tage nach dem Start dieser Systemlösungen bietet das Fraunhofer IML Experten am 9. Oktober 2003 in Dortmund die Möglichkeit, sich ergebnisorientiert und nutzenbringend über den aktuellen Stand zum Thema Einwegpfand auszutauschen



Die Einführung der Pfandpflicht auf Einweggetränkeverpackungen hat für Aufruhr in Handel, Getränkeindustrie und Entsorgungswirtschaft gesorgt, wie kaum eine andere Regelung zuvor.



Vor dem Hintergrund einer aus Sicht des Handels nicht ausreichenden Investitionssicherheit wurden die Aktivitäten in der Lenkungsgruppe Pfandsystem eingestellt. In Folge listeten viele Handelsketten Einweggetränkeverpackungen bereits aus oder werden dies bis zum 1. Oktober diesen Jahres tun. Neben den Insellösungen der Discounter sind nicht viele geblieben, die ein flächendeckendes Rücknahmesystem aufbauen werden.

Nur wenige Tage nach dem Start dieser Systemlösungen bietet das Fraunhofer IML Experten am 9. Oktober 2003 in Dortmund die Möglichkeit, sich ergebnisorientiert und nutzenbringend über den aktuellen Stand zum Thema Einwegpfand auszutauschen. Hierzu findet im Anschluss an einen Workshop am 9. Oktober 2003 eine Informationsveranstaltung zum Thema "Einwegpfand - Alternativen zur Beherrschung der Pfandpflicht" statt.

Ziel des Workshops ist die Definition einer einheitlichen Schnittstelle zwischen Rücknahmeautomaten und Geldkartenterminals zur bargeldlosen Auszahlung von Pfandgeldern im Ein- und Mehrwegbereich. Hierzu hat das Fraunhofer IML in Abstimmung mit den Anbietern von Rücknahmeautomaten die erforderliche Vorarbeit geleistet. Hintergrund der Schaffung dieser Grundvorrausetzung für den bargeldlosen Zahlungsverkehr an Rücknahmeautomaten ist die in einem Projekt zum Einwegpfand gewonnene Erkenntnis, dass Pfandgelder sowohl für den Handel als auch für den Verbraucher sehr vorteilhaft über eine Geldkarte ausgezahlt werden können.

In der folgenden Informationsveranstaltung werden vor dem Hintergrund des ab 1. Oktober installierten flächendeckenden Rücknahmesystems Vertreter aus Politik, Handel und Industrie erste Eindrücke schildern, die mögliche weitere Entwicklung darstellen und alternative Lösungen aufzeigen.

Unterschiedlichste Interessen und Meinungen stehen sich dabei gegenüber. Des Weiteren sind viele Fragen noch unbeantwortet. Für den Handel stellt sich die Kernfrage, welche Wege beschritten und Entscheidungen vorbereitet werden sollten, wenn Sicherheit für Automateninvestitionen vorliegt?

Interessante Fachvorträge zeigen auf, wie Chancen bei der Umsetzung wahrgenommen und Risiken abgewendet werden können. Darüber hinaus geben sie Einblick in aktuelle Lösungsansätze der Wirtschaft.

Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung als Plattform zu nutzen, Wissen zu generieren, Informationen zu transferieren und Erfahrungen auszutauschen.(RFN)

Ansprechpartner:
Fraunhofer IML
Abteilung Entsorgungslogistik
Dr. Hubert Otten
Tel 0231 / 9743 - 3 57
Fax 0231 / 9743 - 4 51

Dipl.-Ing. Stefan Schmidt | idw

Weitere Berichte zu: Einwegpfand Pfandpflicht Systemlösung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“
18.11.2019 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Humanoide Roboter in Aktion erleben
18.11.2019 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuartiges Antibiotikum gegen Problemkeime in Sicht

Internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Gießen entdeckt neuen Wirkstoff gegen gramnegative Bakterien – Darobactin attackiert die Erreger an einem bislang unbekannten Wirkort

Immer mehr bakterielle Erreger von Infektionskrankheiten entwickeln Resistenzen gegen die marktüblichen Antibiotika. Typische Krankenhauskeime wie Escherichia...

Im Focus: Machine learning microscope adapts lighting to improve diagnosis

Prototype microscope teaches itself the best illumination settings for diagnosing malaria

Engineers at Duke University have developed a microscope that adapts its lighting angles, colors and patterns while teaching itself the optimal...

Im Focus: Kleine Teilchen, große Wirkung: Wie Nanoteilchen aus Graphen die Auflösung von Mikroskopen verbessern

Konventionelle Lichtmikroskope können Strukturen nicht mehr abbilden, wenn diese einen Abstand haben, der kleiner als etwa die Lichtwellenlänge ist. Mit „Super-resolution Microscopy“, entwickelt seit den 80er Jahren, kann man diese Einschränkung jedoch umgehen, indem fluoreszierende Materialien eingesetzt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben nun entdeckt, dass aus Graphen bestehende Nano-Moleküle genutzt werden können, um diese Mikroskopie-Technik zu verbessern. Diese Nano-Moleküle bieten eine Reihe essentieller Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Materialien, die die Mikroskopie-Technik noch vielfältiger einsetzbar machen.

Mikroskopie ist eine wichtige Untersuchungsmethode in der Physik, Biologie, Medizin und vielen anderen Wissenschaften. Sie hat jedoch einen Nachteil: Ihre...

Im Focus: Small particles, big effects: How graphene nanoparticles improve the resolution of microscopes

Conventional light microscopes cannot distinguish structures when they are separated by a distance smaller than, roughly, the wavelength of light. Superresolution microscopy, developed since the 1980s, lifts this limitation, using fluorescent moieties. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now discovered that graphene nano-molecules can be used to improve this microscopy technique. These graphene nano-molecules offer a number of substantial advantages over the materials previously used, making superresolution microscopy even more versatile.

Microscopy is an important investigation method, in physics, biology, medicine, and many other sciences. However, it has one disadvantage: its resolution is...

Im Focus: Mit künstlicher Intelligenz zum besseren Holzprodukt

Der Empa-Wissenschaftler Mark Schubert und sein Team nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des maschinellen Lernens für holztechnische Anwendungen. Zusammen mit Swiss Wood Solutions entwickelt Schubert eine digitale Holzauswahl- und Verarbeitungsstrategie unter Verwendung künstlicher Intelligenz.

Holz ist ein Naturprodukt und ein Leichtbauwerkstoff mit exzellenten physikalischen Eigenschaften und daher ein ausgezeichnetes Konstruktionsmaterial – etwa...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“

18.11.2019 | Veranstaltungen

Humanoide Roboter in Aktion erleben

18.11.2019 | Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Sichere Datenübertragung mit Ultraschall am Handy: neue Methode zur Nahfeldkommunikation

21.11.2019 | Kommunikation Medien

Rasante Entstehung von Antibiotikaresistenzen im Behandlungsalltag

21.11.2019 | Medizin Gesundheit

Gesundheits-App als Fitness-Coach für Familien

21.11.2019 | Kommunikation Medien

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics