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Integrierte Produktpolitik (IPP)

27.08.2003


Unter diesem Titel lädt das "Netzwerk innovative Kreislauftechnologien NiK" am 17. und 18. November 2003 zum 16. Netzwerktreffen in das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML nach Dortmund ein.



Ökonomischer Erfolg steht in engem Zusammenhang mit ökologischer Effizienz und sozialer Kompetenz. Das belegen die Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung. Doch Deutschlands Industrie, einst Vorreiter in Sachen Umweltschutz, ist auf dem Gebiet nachhaltiger Produktstrategien bereits hinter Japan, die Niederlande und die skandinavischen Länder zurückgefallen. Führende Vertreter der Industrie weisen mit Nachdruck darauf hin, dass Deutschland auf diesem Gebiet wieder Innovationsführer werden muss, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Parallel dazu beabsichtigt die Europäische Union eine Abkehr von der bislang verfolgten regulativen Umweltpolitik. Zukünftig sollen verstärkt marktwirtschaftliche Instrumente zur Anwendung kommen. Zentrales Element dieses Ansatzes ist die integrierte Produktpolitik (IPP): Zukünftig haben Unternehmen den Nachweis über die ökoeffiziente Herstellung, Nutzung und Entsorgung ihrer Produkte zu erbringen.

Bei der Umsetzung der integrierten Produktpolitik stehen die Unternehmen vor einer Vielzahl offener Fragen: Wie können Umweltlastentreiber in den Phasen der Produktherstellung, Nutzung und Entsorgung zeitnah identifiziert werden? Wie kann die Umweltleistung effizient gemessen, monetär bewertet und Außenstehenden präsentiert werden? Wie können politische und soziale Aspekte quantitativ in die Bewertung einbezogen werden? Wie können Innovationsoptionen erarbeitet, Innovationswiderstände gebrochen und Kommunikationswege zwischen Kunde, Zulieferer und Gesetzgeber gestärkt werden?

Das 16. Netzwerktreffen greift diese Fragen auf und stellt ihnen erste Erfahrungen im Umgang mit der integrierten Produktpolitik gegenüber: Interessante Fachvorträge beleuchten die Auswirkungen der IPP auf die Wirtschaft. Darüber hinaus geben sie Auskunft über die Praxis der Anwendung und informieren über die zukünftige, prognostizierte Entwicklung. Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind herzlich eingeladen, das Netzwerk als Plattform zu nutzen, Wissen zu generieren, Informationen zu transferieren und Erfahrungen auszutauschen.(RFN)


Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Peter Meyer
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
Bereich Logistik, Verkehr und Umwelt
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4
44227 Dortmund
Telefon +49 (0)231 / 9743 - 2 38
Telefax +49 (0)231 / 9743 - 4 51
Email: krw-netzwerk@iml.fhg.de

Dipl.-Ing. Stefan Schmidt | idw
Weitere Informationen:
http://www.krw-netzwerk.de

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