Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lasertechnik – Chance für die Zukunft

18.08.2003


Internationaler Innovationspreis für Lasertechnik in der Fertigung, Medizin und Biotechnologie ausgeschrieben

„Wirtschaftlicher Erfolg gründet nicht zuletzt auf den Ergebnissen der Forschung. Und erfolgreiche Forschung ihrerseits setzt wirtschaftlichen Erfolg voraus. Für die Bewältigung der Zukunft ist das Gelingen dieses Wechselspiels entscheidend.“ Mit wenigen Worten formulierte der damalige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Hubert Markl, anlässlich der ersten Preisverleihung des Berthold Leibinger Innovationspreises im November 2000 die Notwendigkeit der Förderung innovativer Technologien.

Entwickler und Forscher mit herausragenden Innovationen zur angewandten Laserphysik in der Produktionstechnik, Lasermedizin oder Biotechnologie werden mit dem internationalen Berthold Leibinger Innovationspreis gefördert. Alle zwei Jahre erhalten Einzelpersonen oder Projektgruppen drei Preise zu 20.000 Euro, 10.000 Euro und 5.000 Euro. Anmeldeschluss für persönliche Bewerbungen und Vorschläge ist der 30. November 2003.

Die Lasertechnik ist ein Beispiel par excellence für die gelungene Umsetzung von grundlegenden Forschungsergeb-nissen in erfolgreiche Produkte. Für die industrielle Produktionstechnik war die Erfindung des Lasers ein Glücksfall, in-dem er höchste Präzision und Flexibilität vereint. Patientenschonende Behandlungen und selektive Therapien mit La-ser helfen und heilen Menschen in vielen Disziplinen der Medizin. In der Biotechnologie sind Laser als Messinstrumente und Mikromanipulatoren ein wichtiges Instrument.

Kriterien für den Berthold Leibinger Innovationspreis sind absehbarer praktischer Nutzen sowie Vorteile für Anwender und Patienten. Die internationale Jury aus Experten und führenden Persönlichkeiten der Industrie und Forschung bewertet den Erkenntnis-Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik sowie die wissenschaftliche Kreativität und Qualität eingereichter Arbeiten.

Seit 2000 sind sechs Preisträger aus Singapur, den USA und Deutschland mit dem Berthold Leibinger Innovationspreis geehrt worden. Ihre Arbeiten kommen aus der Druckindustrie, Diodenlasertechnik, Elektronikindustrie, Ophtalmologie, Mikroskopie und Strahlquellenentwicklung.

Aus den persönlichen Bewerbungen und Vorschlägen nominiert die Jury maximal acht Arbeiten. Die Nominierten haben auf Einladung der Berthold Leibinger Stiftung im Frühjahr 2004 die Gelegenheit, ihre Innovationen der Jury persönlich vorzustellen.

Die Berthold Leibinger Stiftung fördert mit dem alle zwei Jahre verliehenen Innovationspreis Entwicklungs- und Forschungsanstrengungen in der Lasertechnik und trägt die Ergebnisse in die Öffentlichkeit.

Sven Ederer | Berthold Leibinger Stiftung
Weitere Informationen:
http://www.leibinger-stiftung.de

Weitere Berichte zu: Biotechnologie Lasertechnik Produktionstechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics