Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmens-Sicherheit - Gefahren kennen, Risiken minimieren, Chancen nutzen

23.05.2003


Summit von Fraunhofer mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie am 5. Juni 2003 in Berlin

Der Schutz jedes Unternehmens vor externen und internen Bedrohungen ist zentrale Aufgabe des Managements. In einer vernetzten Welt muss die Kontinuitaet der Geschaeftsprozesse unter schwierigen Randbedingungen sichergestellt werden. IT- basierte Geschaeftsprozesse machen IT-Infrastrukturen und Unternehmens-Prozesse zum empfindlichen und verwundbaren Nervensystem eines jeden Unternehmens.

Die Fraunhofer-IuK-Gruppe, ein Verbund von fuenfzehn Instituten mit mehr als 2000 Mitarbeitern, veranstaltet dazu am 5. Juni 2003 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie BDI ein Wirtschafts-Summit zur Unternehmens-Sicherheit. Unter dem Motto "Gefahren kennen, Risiken minimieren, Chancen nutzen" soll der Summit einen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmern und Spezialisten aus der IT-Sicherheit anregen, Problembewusstsein schaerfen, Loesungen zeigen und Kompetenzen darstellen. Das ausfuehrliche Programm des Summits findet sich online unter www.sit.fraunhofer.de, die Teilnahmekosten liegen bei 350,- EUR.

Der Summit behandelt Geschaeftsprozesse und sicherheitskritische Infrastrukturen, deren Kritikalitaet, Angriffspotenziale und geeignete Schutzmassnahmen. Unter der Betrachtung eines ganzheitlichen Sicherheits-Managements werden Wege zu einer Sicherheits-Policy fuer das gesamte »IT- Nervensystem« des Unternehmens aufgezeigt. "Wir stellen Praxisbeispiele eines ganzheitlich umgesetzten »Business Continuity Management« vor", verspricht Prof. Heinz Thielmann, Leiter des Fraunhofer-Instituts fuer Sichere Telekooperation SIT in Darmstadt und Eroeffnungsredner des Summit.

"Angriffe von aussen und innen werden zu taeglichen Bedrohungs-Szenarien, deren Auswirkungen im Ernstfall selten richtig eingeschaetzt, geschweige denn einer systematischen und quantitativen Risikobewertung unterzogen werden", betont Dr. Rolf Reinema vom Fraunhofer SIT. Vorstaende, Geschaeftsfuehrer und Aufsichtsraete unterlaegen hier einer neuen Haftungsdimension, die nicht an IT-Manager im Unternehmen delegiert werden koenne. Das Kontrahierungsgesetz KONTRAG und in Zukunft die Richtlinien nach BASEL II schrieben hier weit reichende Praeventivmassnahmen vor, deren Unterlassung auch kaum versicherbar sei. Redner aus dem Kreis der Fraunhofer-Institute, aber auch von Firmen wie Microsoft, Deutsche Telekom T-Com Sicherheit, dem Beratungsunternehmen Ernst & Young bis hin zu Organisationen wie dem Bundesministerium des Inneren und dem Bundesamt fuer Sicherheit in der Informationstechnik BSI spannen den Bogen von "e-Security als strategischer Erfolgsfaktor" ueber "Geschaeftsprozesse" und "Sicherheitskritische Infrastrukturen" hin zum "Ganzheitlichen Sicherheitsmanagement".

Michael Kip | Fraunhofer SIT
Weitere Informationen:
http://www.sit.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Geschaeftsprozesse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie sicher Knock Codes für die Smartphone-Displaysperre sind
15.07.2020 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“
08.07.2020 | Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hammer-on – wie man Atome schneller schwingen lässt

Schwingungen von Atomen in einem Kristall des Halbleiters Galliumarsenid (GaAs) lassen sich durch einen optisch erzeugten Strom impulsiv zu höherer Frequenz verschieben. Die mit dem Strom verknüpfte Ladungsverschiebung zwischen Gallium- und Arsen-Atomen wirkt über elektrische Wechselwirkungen zurück auf die Schwingungen.

Hammer-on ist eine von vielen Rockmusikern benutzte Technik, um mit der Gitarre schnelle Tonfolgen zu spielen und zu verbinden. Dabei wird eine schwingende...

Im Focus: Kryoelektronenmikroskopie: Hochauflösende Bilder mit günstiger Technik

Mit einem Standard-Kryoelektronenmikroskop erzielen Biochemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstaunlich gute Aufnahmen, die mit denen weit teurerer Geräte mithalten können. Es ist ihnen gelungen, die Struktur eines Eisenspeicherproteins fast bis auf Atomebene aufzuklären. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "PLOS One" veröffentlicht.

Kryoelektronenmikroskopie hat in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, besonders um die Struktur von Proteinen aufzuklären. Die Entwickler...

Im Focus: Electron cryo-microscopy: Using inexpensive technology to produce high-resolution images

Biochemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have used a standard electron cryo-microscope to achieve surprisingly good images that are on par with those taken by far more sophisticated equipment. They have succeeded in determining the structure of ferritin almost at the atomic level. Their results were published in the journal "PLOS ONE".

Electron cryo-microscopy has become increasingly important in recent years, especially in shedding light on protein structures. The developers of the new...

Im Focus: Neue Schlankheitstipps für Computerchips

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn man elektronische Bauteile immer kleiner machen will, braucht man dafür auch die passenden Isolator-Materialien.

Immer kleiner und immer kompakter – das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte...

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie sicher Knock Codes für die Smartphone-Displaysperre sind

15.07.2020 | Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wie sicher Knock Codes für die Smartphone-Displaysperre sind

15.07.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Zerstäubt, nicht zertrümmert. Mit dem Thulium-Laser Nierensteine pulverisieren

15.07.2020 | Medizintechnik

Grundwasserveränderungen genauer verfolgen

15.07.2020 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics