Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mexiko: ein Markt für Petrochemie und Energiewirtschaft

14.05.2003


Wirtschaftsforum am 22. Mai 2003, 14:30 Uhr, Halle 4.0, Messe Frankfurt, ACHEMA 2003: "Mexico´s Petrochemical Sector - Importance and Challenges"



Die Volkswirtschaft von Mexiko erreichte 2002 mit etwa 640 Mrd. US$ den 10. Platz in der Weltrangliste und ist damit führend in Lateinamerika . Der mexikanische Markt konnte die Wachstumsprognose von 3 % für 2003 bereits im ersten Quartal bestätigen.

... mehr zu:
»ACHEMA »Petrochemie »US$


Deutsche Unternehmen erwirtschafteten etwa 4 % des Bruttoinlandsprodukts und investierten 2002 schätzungsweise 670 Mio US$. 2001 überstieg das Produktionsvolumen deutscher Tochterunternehmen in Mexiko mit mehr als US$ 25 Mrd. das Fünffache des gesamten deutschen Exports nach Mexiko. In Mexiko sind etwa 800, in Lateinamerika insgesamt etwa 2.000 deutsche Unternehmen mit Direktinvestitionen vertreten. Damit ist Deutschland der drittgrößte Investitionspartner Lateinamerikas.

Diese Zahlen sprechen für sich: Mexiko ist und bleibt ein attraktiver Markt und Handelspartner für deutsche Unternehmen.

In dem Wirtschaftsforum bieten Georg Braunleder, Roberto Osegueda und Rafael Beverido einen Einblick in die mexikanische Wirtschaft und Möglichkeiten für Investitionen in den Petrochemie- und den Energie-Bereich. Georg Braunleder ist Präsident von BAYER México und verantwortlich für den großen Erfolg des deut-schen Pharmakonzerns in Mexiko. Auf vierzig Jahre Erfahrung in der Öl- und Petrochemischen-Industrie blickt Roberto Osegueda zurück, der zur Zeit Corporate Director für strategische Planung bei Petróleos Mexicanos (PEMEX) ist. Rafael Beverido ist ebenso wie sein Vorredner Chemieingenieur und leitet als Direktor PEMEX-Pertoquimica.

Mexiko öffnet mit seiner Einbindung in die NAFTA und in zahlreiche Freihandels- und Assoziationsabkommen innerhalb Lateinamerikas ein zollfreies Tor in die Märkte dieser Region und in die USA. Das Land entwickelt sich zur größten Ex-portnation Lateinamerikas und verzeichnete 2002 trotz einer schwachen US-Konjunktur ein Wirtschaftswachstum von 1,2 %. Mit der Wiederbelebung der amerikanischen Wirtschaft wird erwartet, daß das Wachstum in Mexiko auf 3 % ansteigt. Lateinamerika ist außerhalb Westeuropas die einzige Weltregion, in der deutsche Unternehmen Schlüsselpositionen in bestimmten Industriesektoren wie Chemie, Pharmazie und Maschinenbau innehaben.

Es wird erwartet, dass nach den demokratischen Wahlen im Juli, die Regierung unter dem Präsidenten Vicente Fox Quesada diesen Prozess insbesondere im Energie- und Wassersektor weiter vorantreibt und die Bereiche Petrochemie und Erdöl reformiert.

Das Land ist politisch und ökonomisch stabil. Mit einer Arbeitslosenrate im einstelligen Prozentbereich bleibt Mexiko weit unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt und bietet Investoren einen Pool qualifizierter Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur ACHEMAMERICA vom 12.-15. April 2005 in Mexico City am ACHEMA worldwide Infopoint in Halle 4.1 auf der ACHEMA vom 19. bis 24. Mai 2003.


Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.achema.de

Weitere Berichte zu: ACHEMA Petrochemie US$

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2019
14.10.2019 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht 10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover
14.10.2019 | Leibniz Universität Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer Werkstoff für den Bootsbau

Um die Entwicklung eines Leichtbaukonzepts für Sportboote und Yachten geht es in einem Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Institut für Mechanik und Materialforschung arbeitet dabei mit dem Bootsbauer Krake Catamarane aus dem thüringischen Apolda zusammen. Internationale Kooperationspartner sind Prof. Anders Biel von der schwedischen Universität Karlstad und die Firma Lamera aus Göteborg. Den Projektbeitrag der THM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand mit 190.000 Euro.

Im modernen Bootsbau verwenden die Hersteller als Grundmaterial vorwiegend Duroplasten wie zum Beispiel glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material ist...

Im Focus: Novel Material for Shipbuilding

A new research project at the TH Mittelhessen focusses on the development of a novel light weight design concept for leisure boats and yachts. Professor Stephan Marzi from the THM Institute of Mechanics and Materials collaborates with Krake Catamarane, which is a shipyard located in Apolda, Thuringia.

The project is set up in an international cooperation with Professor Anders Biel from Karlstad University in Sweden and the Swedish company Lamera from...

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Event News

International Symposium on Functional Materials for Electrolysis, Fuel Cells and Metal-Air Batteries

02.10.2019 | Event News

NEXUS 2020: Relationships Between Architecture and Mathematics

02.10.2019 | Event News

Optical Technologies: International Symposium „Future Optics“ in Hannover

19.09.2019 | Event News

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Technologiemodul senkt Ausschussrate von Mikrolinsen auf ein Minimum

14.10.2019 | Informationstechnologie

Diagnostik für alle

14.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material

14.10.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics