Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

International Conference on Research in Computational Molecular Biology - RECOMB 2003

02.04.2003


Vom 10. - 13. April 2003 treffen sich in Berlin Bioinformatik-Spezialisten aus der ganzen Welt zur "Seventh Annual International Conference on Research in Computational Molecular Biology - RECOMB 2003".



Zu den prominenten Sprechern der Veranstaltung gehören die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard und der israelische Wissenschaftler Edward N. Trifonov. Letzterer gab bereits in den achtziger Jahren das "Gnomic Dictionary" heraus, in dem die Worte der "Sprache DNA" verzeichnet sind.

... mehr zu:
»Bioinformatik »RECOMB


Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, die die Konferenz auch eröffnen wird. Organisator der RECOMB 2003 ist Professor Dr. Martin Vingron, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik und Koordinator des Berliner Centrums für Genombasierte Bioinformatik.

Die Bioinformatik (computational molecular biology) beschäftigt sich mit der computergestützten Auswertung molekularbiologischer Daten und ist so integraler Bestandteil bei der Weiterentwicklung der Biotechnologie. Sie umfasst die inzwischen bereits "klassischen" Methoden zur Analyse biologischer Sequenzen und Untersuchung der molekularen Evolution, sowie die in jüngerer Zeit entwickelten Beiträge zum Verständnis und zur Interpretation kompletter Genome.

Bei der Entstehung einer "funktionellen Genomik" (functional genomics) haben bioinformatische Methoden entscheidend zum Erfolg der Mikroarray-Technik und den Fortschritten im Bereich der Proteomforschung (proteomics) beigetragen. Computergestützte Sequenzanalysen, Strukturuntersuchungen und Target-Identifizierung bilden inzwischen unverzichtbare Schlüsselelemente der modernen Medikamenten-Entwicklung (rational drug design). Als Brücke, welche die Genomforschung mit der medizinischen Forschung verbindet, ist die heutige Bioinformatik essentiell für die Weiterentwicklung von biomedizinischer Forschung und Biotechnologie.

Spitzenforscher aus der ganzen Welt kommen im April in Berlin zusammen, um die aktuellen Entwicklungen und neuesten Trends der Bioinformatik zu diskutieren. Selbstverständlich möchten wir auch alle interessierten Vertreter der Presse herzlich zu dieser Veranstaltung einladen. "Die RECOMB 2003 findet zu einer Zeit statt, in der eine Vielzahl neuer, auch inhaltlich massiv gewachsener Ansprüche an die Bioinformatik gestellt werden. Ihre Durchführung in der deutschen Hauptstadt bietet deutschen Bioinformatikern die einmalige Gelegenheit, sich vor Ort einem internationalen Publikum zu präsentieren und ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz innerhalb der internationalen Forschungsgemeinschaft zu untermauern", beschreibt Professor Vingron die Bedeutung der diesjährigen Veranstaltung.

Die RECOMB-Konferenzserie zählt zu den weltweit bedeutendsten Fachkonferenzen ihrer Disziplin. Nach Santa Fe, New York, Montreal, Lyon, Tokio, und Washington ist mit Berlin in diesem Jahr erstmals eine deutsche Großstadt Gastgeber der Veranstaltung.

witere Informationen:

Dr. Patricia Béziat
Max-Planck-Institut für molekulare Genetik
Berliner Centrum für Genombasierte Bioinformatik
Ihnestr. 63-73
14195 Berlin
Tel.: 030 - 8413-1716
Fax: 030 - 8413-1671
Email: beziat@molgen.mpg.de


Dr. Patricia Beziat | idw
Weitere Informationen:
http://www.recomb2003.de

Weitere Berichte zu: Bioinformatik RECOMB

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen
19.02.2020 | Technische Universität Berlin

nachricht Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“
12.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Im Focus: Charakterisierung von thermischen Schnittstellen für modulare Satelliten

Das Fraunhofer IFAM in Dresden hat ein neues Projekt zur thermischen Charakterisierung von Kupfer/CNT basierten Scheiben für den Einsatz in thermalen Schnittstellen von modularen Satelliten gestartet. Gefördert wird das Projekt „ThermTEST“ für 18 Monate vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Zwischen den Einzelmodulen von modularen Satelliten werden zur Kopplung eine Vielzahl von Schnittstellen benötigt, die nach ihrer Funktion eingeteilt werden...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

19.02.2020 | Informationstechnologie

Einblicke in den Ursprung des Lebens: Wie sich die ersten Protozellen teilten

19.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics