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Kommission veranstaltet große Konferenz zum Auftakt des 6. EU-Forschungsrahmenprogramms

22.10.2002


Vom 11. bis 13. November 2002 wird EU-Forschungskommissar Philippe Busquin Gastgeber einer großen Konferenz sein, die den Startschuss für das mit 17,5 Mrd. ausgestattete 6. EU-Forschungsrahmenprogramm (RP6 2003-2006) geben wird.



Über 6000 Teilnehmer, darunter Nobelpreisträger und wichtige Vertreter der Forschung, der Hochschulen, von Unternehmen und staatlichen Stellen, werden zusammenkommen und diskutieren, wie das RP6 den größtmöglichen Nutzen bringen und zu einer Triebfeder für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit werden kann. Das Rahmenprogramm ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie der EU zur Schaffung eines echten Europäischen Forschungsraums, einem Binnenmarkt für Wissenschaft und Know-how. Es wird außerdem einen entscheidenden Beitrag leisten zur Erreichung des Ziels, das der Europäische Rat von Barcelona im März 2002 festgelegt hat: die durchschnittlichen Forschungsausgaben in der EU sollen auf 3 % des europäischen BIP angehoben werden. Journalisten sind zu der dreitägigen Veranstaltung eingeladen, die 25 Plenarsitzungen und über 100 Workshops bieten wird. Eröffnet wird die Konferenz vom belgischen Premierminister Guy Verhofstadt. Die Teilnehmer erwartet ein reiches Programm: 65 europäische und nationale Forschungseinrichtungen, die ihre Tätigkeiten vorstellen, 150 Ausstellungsstände über EU-finanzierte Forschungsprojekte, ein Teilnehmerforum und ein ausgiebiges Medienprogramm.



„Bei der Planung und Durchführung früherer Rahmenprogramme ging es hauptsächlich darum, Forschungsprojekte zu finanzieren," sagte EU-Forschungskommissar Philippe Busquin. „Mit dem RP6 wird sich das ändern. Das kommende Programm wird mehr sein als ein Finanzierungssystem; es wird ein Schlüsselinstrument bei der Schaffung des Europäischen Forschungsraums (EFR) und der Förderung der herausragenden wissenschaftlichen Kapazitäten Europas sein. Das 6. Rahmenprogramm soll die Forschung in Europa bündeln und integrieren, dem EFR Gestalt geben und seine Grundpfeiler stärken. Wichtigste Neuerung des RP 6 ist die Entwicklung einer neuen Palette von Finanzierungsinstrumenten, die einen echten „Mehrwert“ auf europäischer Ebene hervorbringen und eine kritische Masse erreichen sollen, damit die Ergebnisse Bestand haben und dauerhafte Forschungsstrukturen entstehen. Die Konferenz zum 6. Rahmenprogramm wird alle zusammenbringen, die in der Forschung eine Rolle spielen, damit sie Möglichkeiten erörtern und den Weg ebnen für den erfolgreichen Start des Programms.“

Ein neues Konzept für ein neues Forschungsrahmenprogramm

Das RP6 wird die Forschung effizienter machen und die Maßnahmen auf wenige Bereiche wissenschaftlicher Arbeit und technologischer Entwicklung konzentrieren. Das von 14,9 Mrd. € im RP5 (1998-2002) auf 17,5 Mrd. € aufgestockte Budget stellt einen bedeutenden finanziellen Vorstoß dar. Allerdings ist dies noch nicht genug, insbesondere im Vergleich mit den - öffentlichen wie auch privatwirtschaftlichen -Forschungsinvestitionen der EU insgesamt.

Deshalb liegt das Schwergewicht auf den aussichtsreichsten Forschungsgebieten, die einen echten zusätzlichen Nutzen auf europäischer Ebene bringen, wie Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie, Technologien für die Informationsgesellschaft, Nanotechnologien und neue Werkstoffe, Luft- und Raumfahrt, Lebensmittelqualität und -sicherheit, nachhaltige Entwicklung, saubere Energien und Verkehr, Bürger und modernes Regieren in der Wissensgesellschaft.

Als weitere Forschungsthemen stehen unter anderem auf dem Programm: Humanressourcen und Mobilität, Patente und Rechte am geistigen Eigentum, die Rolle der europäischen Regionen, KMU und die voraussichtlichen Folgen der Erweiterung.

Anmeldung & Teilnahme:

EU-Kommission
Generaldirektion Presse und Kommunikation
Fabio Fabbi, Forschungssprecher
Tel. +32 2 296.41.74
GSM +32 (0)498 96.41.74
Fax +32 2 296.30.03
E-mail: Fabio.Fabbi@cec.eu.int

Fabio Fabbi | EU-Kommission
Weitere Informationen:
http://europa.eu.int/comm/research/conferences/2002/info_en.html

Weitere Berichte zu: EFR EU-Forschungsrahmenprogramm RP6

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