Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Van Look: Lichthorizont - Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft

18.10.2002


Max-Planck-Gesellschaft beteiligt sich mit ihrer 7. Kunstausstellung an der Langen Nacht der Museen



Auch das Max-Planck-Haus am Hofgarten wird im Rahmen der Langen Nacht der Museen und der Wissenschaften am 19. Oktober von 19 Uhr bis 2 Uhr nachts geöffnet sein. In der Eingangshalle werden Gemälde des Freiburger Malers und Bildhauers Van Look, darunter auch Werke aus seiner augenblicklichen Schaffensperiode, gezeigt. Alle Exponate stehen unter dem zentralen Arbeitsthema des Künstlers: Lichthorizont.



Die thematischen Parallelen zwischen Kunst und Wissenschaft gaben den Anstoß, die Ausstellung im Max-Planck-Haus im Hofgarten zu zeigen. Wissenschaftler von der Astronomie bis zur Quantenphysik beschäftigen sich seit Menschengedenken mit dem Phänomen "Licht" und seiner Bedeutung für den Menschen, für seine Wahrnehmung und sein Leben auf diesem Planeten. "Was geschieht, wenn Künstler und Wissenschaftler einander erkennen, den Blick des anderen auf das ihnen so vertraute Element hinnehmen?" fragt Dr. Barbara Bludau, Generalsekretärin der Max-Planck-Gesellschaft, in ihrem Vorwort zum Ausstellungskatalog.

Zahlreiche Wissenschaftler sind der Einladung der Max-Planck-Gesellschaft gefolgt, sich zum Thema "Licht" im Bezug zu ihrer Arbeit zu äußern. Ihre Beiträge oder Zitate sind im Katalog den Werken Van Looks zugeordnet. Das 92 Seiten umfassende Kunstbuch "Lichthorizont" enthält Beiträge von Dr. Barbara Bludau, Generalsekretärin der Max-Planck-Gesellschaft, München, Prof. Fritz Aldinger, Max-Planck-Institut für Metallforschung, Stuttgart, Prof. Werner Hofmann, Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg, Prof. Florian Holsboer, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München, Dr. Fritz Keilmann, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried, Dr. Joachim Rheinstein, Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, Dortmund, Prof. Jürgen Troe, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, Prof. Joachim E. Trümper, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching, Dr. Milos Vec, Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt/Main, sowie von Priv.-Doz. Dr. Ilme Schlichting, Dr. Werner Jahn und Dr. Winfried Denk vom Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, Heidelberg. Beiträge über den Künstler und sein Werk verfassten Prof. Dieter Ronte, Kunstmuseum Bonn, Prof. Hans Hofstätter, Augustinermuseum, Freiburg, sowie der Architekt Prof. Horst Linde, Freiburg.

Van Look, ehemaliger Meisterschüler von Professor Georg Meistermann und inspiriert vom phänomenologischen Denken Husserls, widmet sich dem Thema Licht auf seine Art und mit seinen Mitteln. Er hat die Malerei um den fünfstufigen Horizontalismus bereichert, der sich über fünf Lichtblöcke definiert: Kosmos - Raum - Hintergrund - Mittelgrund - Vordergrund. Damit hat van Look den menschlichen Dimensionen (Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, gleichzusetzen mit Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) bewusst zwei weitere Dimensionen hinzugefügt: Raum und Kosmos. Seine Bilder sind Werkzeug, Gegenstand, Berichterstattung und Produkt der Auseinandersetzung mit Licht und Raum.

Die 7. Kunstausstellung im Max-Planck-Haus am Hofgarten ist bis 30. November täglich (außer Sonntag) von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 19. Oktober 2002 von 19.00 Uhr bis 2.00 Uhr nachts.

Biographie Van Look

1939 geboren in Freiburg
1958-63 Studium an der Kunstakademie der bildenden Künste Karlsruhe bei Professor Georg Meistermann
Architekturvorlesungen an der TH Karlsruhe bei Prof. Egon Eiermann
1970 Gründungs- und Vorstandsmitglied der Reinhold Schneider Gesellschaft
1981-87 1. Vorsitzender der Gemeinschaft christlicher Künstler der Erzdiözese Freiburg
1990-01 2. Vorsitzender E-Werk, Halle für Kunst, Freiburg
1995 Mitglied des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg
1998 Gründungsmitglied der Freiburger Dialoge
1998 Gründungsmitglied des Birkenmeier Steinguss-Symposiums

Sontka Wegener
Max-Planck-Gesellschaft
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0 89 / 21 08 - 12 96
Fax: 0 89 / 21 08 - 12 07
E-Mail: wegener@mpg-gv.mpg.de

Sontka Wegener | MPG
Weitere Informationen:
http://www.quad-rat.com/puma

Weitere Berichte zu: Lichthorizont Max-Planck-Haus Max-Planck-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019
21.03.2019 | Hochschule Magdeburg-Stendal

nachricht Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen
21.03.2019 | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nieten, schrauben, kleben im Flugzeugbau: Smarte Mensch-Roboter-Teams meistern agile Produktion

25.03.2019 | HANNOVER MESSE

Auf der Suche nach der verschwundenen Antimaterie: Messungen mit Belle II erfolgreich gestartet

25.03.2019 | Physik Astronomie

HEIDENHAIN auf der CONTROL 2019: Belastbare Systeme für mehr Genauigkeit und Zuverlässigkeit

25.03.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics