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Kongress: Gentechnik, Nanotechnologie, künstliche Intelligenz

10.06.2002


Der Kongress mit namhaften Referenten richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Rabattierung für Studenten und Gruppen.



Der Mensch in der Welt von morgen: perfektioniert,


unsterblich oder von der Maschine verdrängt

Spielen Forscher bald Gott und erschaffen vollkommene Lebewesen und ideale Organismen? Gehören Krankheit und Tod bald der Vergangenheit an? Sind in naher Zukunft Maschinen so intelligent, dass sie in der Lage sind, den Menschen als "Krone der Schöpfung" abzulösen? Braucht die Zukunft den Menschen überhaupt noch? Solche Fragen beschäftigen all diejenigen, die sich politisch, gesellschaftlich, kulturell oder in Fachgebieten engagieren.

Deshalb veranstaltet die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (TA-Akademie) in Zusammenarbeit mit der Landesstiftung Baden-Württemberg zu diesen aktuellen Zukunftsthemen den

KONGRESS
DIE ZUKUNFT DES MENSCHEN
GENTECHNOLOGIE, NANOTECHNOLOGIE UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
AM 8. UND 9. JULI 2002
MESSE STUTTGART-KILLESBERG, CONGRESSCENTRUM B

Die Veranstaltung informiert über Stand und Perspektiven der aktuellen Forschung auf diesen Gebieten und beschäftigt sich mit den damit verbundenen Chancen und Risiken, auch aus ökonomischer Sicht, bis hin zu ethischen Fragestellungen.
Als Referenten konnten namhafte Experten aus den jeweiligen Fachgebieten gewonnen werden, wie zum Beispiel Prof. Christiane Nüsslein-Volhard, Nobelpreisträgerin für Medizin und Physiologie, Prof. Norbert Bolz, prominenter Moralphilosoph und Ethiker, Prof. Joseph Weizenbaum, Pionier auf dem Gebiet der Informatik und heute Technikkritiker oder Prof. Thomas Schimmel, ein führender Vertreter aus dem Bereich Nanotechnologie. Außerdem werden Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu den drei Themenbereichen Stellung beziehen.
Am ersten Tag finden Plenarvorträge sowie Podiumsdiskussionen vorwiegend zu den ethischen und wissenschaftlichen Aspekten der drei Technologien statt. In den Workshops am zweiten Tag richtet sich der Fokus insbesondere auf die ökonomischen Aspekte der technologischen Entwicklung.

Der Kongress wird durch ein Rahmenprogramm abgerundet, um die Themen nicht nur theoretisch zu reflektieren, sondern den Teilnehmern auch den aktuellen Stand der Technik auf dem Gebiet der Robotik zu demonstrieren. Am ersten Kongresstag werden Roboter aus den verschiedensten Bereichen in Aktion präsentiert. Am Abend setzt sich eine Performancegruppe aus künstlerischer Sicht mit dem Thema "Mensch und Maschine" auseinander.

Der Kongress richtet sich an Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, an interessierte Fachkreise und Multiplikatoren. Er kostet incl. Mittag-Essen, Abend-Büffet Euro 60, für Studenten Euro 30, eine weitere Rabattierung für Gruppen ist möglich.

Beginn der Veranstaltung: 8. Juli 2002, 9.00 Uhr
Ende der Veranstaltung: 9. Juli 2002, 13.00 Uhr
Weitere Informationen:Akademie für Technikfolgenabschätzung
Katja Kögel
Telefon: 0711/ 9063 - 231
E-Mail: katja.koegel@ta-akademie.de
Internet: www.ta-akademie.de
Anmeldung: Kongressbüro Stuttgart
Fax: 0711/ 20 27 - 766
E-Mail: info@congress-stuttgart.de
Online-Registrierung

Programm

Montag, 8. Juli 2002

09.00 Eröffnung Begrüßung Prof. Dr. Ortwin Renn,
Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg, Stuttgart

09.15 Chancen und Risiken neuer Technologien und die politische Verantwortung Eröffnungsansprache
Minister Prof. Dr. Peter Frankenberg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Stuttgart


Zäsuren der Technikentwicklung: Kränkung oder Herausforderung? Festvortrag
Prof. Dr. Norbert Bolz,
Institut für Kunst- und Designwissenschaften, Universität Essen
10.30 Pause

11.00 Die Maschinisierung des Menschen: Gen- und Nanotechnologie und die Würde des Individuums Einführungsvorträge
Prof. Dr. Christiane Ziegler,
CC-Nanochem, Kompetenzzentrum Nanotechnologie, Kaiserslautern
N.N.

Kommentare
Prof. Dr. Regine Kollek
Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt,
Forschungsgruppe Medizin/ Neurowissenschaften, Universität Hamburg
Prof. Dr. Dietmar Mieth,
Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen

Paneldiskussion

Moderation:
Gábor Paál,
Redakteur SWR 2, Baden-Baden

13.00 Mittagessen


Montag, 8. Juli 2002

14.30 Die Vermenschlichung der Maschine: Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz Einführungsvortrag
Prof. Dr. Thomas Christaller,
Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme, Sankt Augustin

Kommentare
Prof. Dr. Helge Ritter,
Arbeitsgruppe Neuroinformatik, Technische Fakultät Universität Bielefeld
Prof. Dr. Joseph Weizenbaum,
Berlin

Paneldiskussion

Moderation
Wolfgang Hess,
Chefredakteur Bild der Wissenschaft, Stuttgart

16.30 Pause
17.00 Findet die Zukunft ohne uns statt? Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Horst Domdey,
BioM AG, Martinsried
Prof. Dr. Harald Fuchs,
Physikalisches Institut, Universität Münster
Minister Prof. Dr. Ulrich Goll,
Justizministerium Baden-Württemberg, Stuttgart
Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, Max-Planck-Institut für Entwicklungs-biologie, Tübingen
N.N.

Moderation
Meinfried Striegnitz,
Präsident des Niedersächsischen Landesamts für Ökologie, Hildesheim

18.30 Abschlussstatement Prof. Dr. Ortwin Renn
19.00 Empfang und Abendessen




Dienstag, 9. Juli 2002

09.00
Technische Entwicklung, Globalisierung und Wirtschaft

Das Zukunftspotenzial Baden-Württembergs und seiner Regionen aus wirtschaftsgeographischer Sicht

Einführungsvorträge
Prof. Dr. Bruno Fritsch
Zürich

Dipl. Kfm. Dipl.-Psych. Michael Thiess
Unternehmensberater, Feldkirchen b. München

10.00 Parallele Workshops
Workshop 1: Gentechnologie
Dr. Fritz Hansske,
bio Leads, Heidelberg
Dr. Ernst-Dieter Jarasch,
BioRegion Rhein-Neckar Dreieck, Heidelberg

Workshop 2: Nanotechnologie
Prof. Dr. Thomas Schimmel,
Institut für Nanotechnologie, Forschungszentrum Karlsruhe
Prof. Dr. Helmut Schmidt,
Institut für Neue Materialien GmbH, Saarbrücken
Dr. Christoph Treutler,
Forschung und Entwicklung, Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Workshop 3: Künstliche Intelligenz
Prof. Dr. Rüdiger Dillmann,
Institut für Prozesskontrolle und Robotik, Universität Karlsruhe
N.N.


12.00 Bericht aus den Workshops
12.15 Abschlussstatement Prof. Dr. Ortwin Renn
13.45 Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung Erde2.0 und Zoom In

Dr. Birgit Spaeth | idw

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Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

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