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Kongress: Gentechnologie, Nanotechnologie und Künstliche Intelligenz

04.06.2002


Der Mensch in der Welt von morgen: perfektioniert, unsterblich oder von der Maschine verdrängt Spielen Forscher bald Gott und erschaffen vollkommene Lebewesen und ideale Organismen? Gehören Krankheit und Tod bald der Vergangenheit an? Sind in naher Zukunft Maschinen so intelligent, dass sie in der Lage sind, den Menschen als "Krone der Schöpfung" abzulösen? Braucht die Zukunft den Menschen überhaupt noch?
Zu diesen aktuellen Zukunftsthemen veranstaltet die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (TA-Akademie) in Zusammenarbeit mit der Landesstiftung Baden-Württemberg den

KONGRESS
DIE ZUKUNFT DES MENSCHEN
GENTECHNOLOGIE, NANOTECHNOLOGIE UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
AM 8. UND 9. JULI 2002
MESSE STUTTGART-KILLESBERG, CONGRESSCENTRUM B

Die Veranstaltung informiert über Stand und Perspektiven der aktuellen Forschung auf diesen Gebieten und beschäftigt sich mit den damit verbundenen Chancen und Risiken, auch aus ökonomischer Sicht, bis hin zu ethischen Fragestellungen.

Als Referenten konnten namhafte Experten aus den jeweiligen Fachgebieten gewonnen werden, wie zum Beispiel Prof. Christiane Nüsslein-Volhard, Nobelpreisträgerin für Medizin und Physiologie, Prof. Norbert Bolz, prominenter Moralphilosoph und Ethiker, Prof. Joseph Weizenbaum, Pionier auf dem Gebiet der Informatik und heute Technikkritiker oder Prof. Thomas Schimmel, ein führender Vertreter aus dem Bereich Nanotechnologie. Außerdem werden Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu den drei Themenbereichen Stellung beziehen.
Am ersten Tag finden Plenarvorträge sowie Podiumsdiskussionen vorwiegend zu den ethischen und wissenschaftlichen Aspekten der drei Technologien statt. In den Workshops am zweiten Tag richtet sich der Fokus insbesondere auf die ökonomischen Aspekte der technologischen Entwicklung.

Der Kongress wird durch ein Rahmenprogramm abgerundet, um die Themen nicht nur theoretisch zu reflektieren, sondern den Teilnehmern auch den aktuellen Stand der Technik auf dem Gebiet der Robotik zu demonstrieren. Am ersten Kongresstag werden Roboter aus den verschiedensten Bereichen in Aktion präsentiert. Am Abend setzt sich eine Performancegruppe aus künstlerischer Sicht mit dem Thema "Mensch und Maschine" auseinander.
Der Kongress richtet sich an Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, an interessierte Fachkreise und Multiplikatoren.

Beginn der Veranstaltung:
8. Juli 2002, 9.00 Uhr
Ende der Veranstaltung:
9. Juli 2002, 13.00 Uhr
Weitere Informationen:
Akademie für Technikfolgenabschätzung
Katja Kögel
Telefon: 0711/ 9063 - 231
E-Mail: katja.koegel@ta-akademie.de
Internet: www.ta-akademie.de

Anmeldung:
Kongressbüro Stuttgart
Fax: 0711/ 20 27 - 766
E-Mail: info@congress-stuttgart.de
Online-Registrierung: 
 www.congress-stuttgart.de/quovadishomine


AKTUELLES PROGRAMM

Montag, 8. Juli 2002

09.00
Eröffnung und Begrüßung
Prof. Dr. Ortwin Renn,
Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg, Stuttgart

09.15
Chancen und Risiken neuer Technologien und die politische Verantwortung - Eröffnungsansprache
Minister Prof. Dr. Peter Frankenberg,
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Stuttgart

Zäsuren der Technikentwicklung: Kränkung oder Herausforderung? - Festvortrag
Prof. Dr. Norbert Bolz,
Institut für Kunst- und Designwissenschaften, Universität Essen

10.30 Pause

11.00
Die Maschinisierung des Menschen: Gen- und Nanotechnologie und die Würde des Individuums - Einführungsvorträge
Prof. Dr. Christiane Ziegler,
CC-Nanochem, Kompetenzzentrum Nanotechnologie, Kaiserslautern
N.N.

Kommentare
Prof. Dr. Regine Kollek
Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universität Hamburg
Prof. Dr. Dietmar Mieth,
Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen

Paneldiskussion

Moderation:
Gábor Paál,
Redakteur SWR 2, Baden-Baden

13.00 Mittagessen

14.30
Die Vermenschlichung der Maschine: Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz - Einführungsvortrag
Prof. Dr. Thomas Christaller,
Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme, Sankt Augustin

Kommentare
Prof. Dr. Helge Ritter,
Arbeitsgruppe Neuroinformatik, Technische Fakultät Universität Bielefeld
Prof. Dr. Joseph Weizenbaum,
Berlin

Paneldiskussion

Moderation
Wolfgang Hess,
Chefredakteur Bild der Wissenschaft, Stuttgart

16.30 Pause

17.00
Findet die Zukunft ohne uns statt? - Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Horst Domdey,
BioM AG, Martinsried
Prof. Dr. Harald Fuchs,
Physikalisches Institut, Universität Münster
Minister Prof. Dr. Ulrich Goll,
Justizministerium Baden-Württemberg, Stuttgart
Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen
N.N.

Moderation
Meinfried Striegnitz,
Präsident des Niedersächsischen Landesamts für Ökologie, Hildesheim

18.30
Abschlussstatement
Prof. Dr. Ortwin Renn

19.00 Empfang und Abendessen


Dienstag, 9. Juli 2002

09.00
Technische Entwicklung, Globalisierung und Wirtschaft
Prof. Dr. Bruno Fritsch
Zürich

Das Zukunftspotenzial Baden-Württembergs und seiner Regionen aus wirtschaftsgeographischer Sicht
Dipl. Kfm. Dipl.-Psych. Michael Thiess
Unternehmensberater, Feldkirchen b. München

Parallele Workshops
Workshop 1: Gentechnologie
Dr. Fritz Hansske,
bio Leads, Heidelberg
Dr. Ernst-Dieter Jarasch,
BioRegion Rhein-Neckar Dreieck, Heidelberg

Workshop 2: Nanotechnologie
Prof. Dr. Thomas Schimmel,
Institut für Nanotechnologie, Forschungszentrum Karlsruhe
Prof. Dr. Helmut Schmidt,
Institut für Neue Materialien GmbH, Saarbrücken
Dr. Christoph Treutler,
Forschung und Entwicklung, Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Workshop 3: Künstliche Intelligenz
Prof. Dr. Rüdiger Dillmann,
Institut für Prozesskontrolle und Robotik, Universität Karlsruhe
N.N.


12.00
Bericht aus den Workshops

12.15
Abschlussstatement
Prof. Dr. Ortwin Renn

13.45 Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung Erde2.0

Dr. Birgit Spaeth | idw
Weitere Informationen:
http://www.ta-akademie.de
http://www.congress-stuttgart.de/quovadishomine

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Light emitting diodes or LEDs are only able to produce light of a certain colour. However, white light can be created using different colour mixing processes.

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