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Die Zukunft der Stadt gestalten

30.04.2002


Kongress "Die Soziale Stadt - Zusammenhalt, Sicherheit, Zukunft" am 7. und 8. Mai 2002 in Berlin



Welches sind die Perspektiven für die "Soziale Stadt"? Welche Chancen für einen gesellschaftlichen Wandel gibt es? Vor allem die aktive Bewohnerschaft und die lokale Ökonomie stellen Stärken und Potenziale der Stadtteile dar. Wie können sie gefördert, gestärkt und langfristig erhalten werden? Am 7. und 8. Mai 2002 findet in Berlin der Kongress "Die Soziale Stadt - Zusammenhalt, Sicherheit, Zukunft" statt, auf dem solche Fragen zur Diskussion stehen. Das große Interesse an diesem Thema wird daran deutlich, dass sich bereits mehr als 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland angemeldet haben.

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Vortragende sind unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder, der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Kurt Bodewig, der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Peter Strieder, Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin, die Landesbischöfin Bärbel Wartenberg-Potter und der Justizminister des Landes Niedersachsen, Prof. Dr. Christian Pfeiffer. In Podiumsdiskussionen wird über Erfahrungen mit dem Programm Soziale Stadt in Modellgebieten berichtet. Veranstalter des Kongresses ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, das Deutsche Institut für Urbanistik hat die inhaltliche Vorbereitung des Kongresses übernommen und steht im Vorfeld, während und nach der Veranstaltung gern für Hintergrundfragen zur Verfügung.

Das Programm "Soziale Stadt"

Zukunftsfähige Städte leisten auch einen Beitrag zur gesellschaftlichen Stabilität Deutschlands. Die soziale und räumliche Polarisierung in den Städten nimmt jedoch zu. Um dem entgegenzuwirken ergänzten Bund und Länder die Städtebauförderung um das Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt". Durch das Programm werden die vielfältigen Ressourcen gebündelt und der Mitteleinsatz zielgenauer, effizienter und flexibler gestaltet. Erwartete Impulse sollen auf allen Ebenen wirken: auf sozialer, ökonomischer, ökologischer, kultureller, baulich-städtebaulicher, partizipatorischer und politisch-administrativer. Das Deutsche Institut für Urbanistik begleitet im Auftrag des Bundesbauministeriums und der Länder die Programmumsetzung und ist so Ansprechpartner für alle, die sich für die Soziale Stadt interessieren und engagieren.

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.sozialestadt.de oder http://www.bmvbw.de

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