Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Enger Dialog zwischen Forschung und Industrie in der Automobiltechnik

16.04.2002


Fachtagung über Softwareentwicklung für eingebettete Systeme in der frühen Phase

Bei der Softwareentwicklung für eingebettete Systeme im Automobil werden Methoden des Requirements Engineering (DOORS) und modellbasierte Entwurfsmethoden (UML, Statecharts) eingesetzt. In der Serienentwicklung erweisen sich diese Verfahren in ihrer Handhabbarkeit oft als zu komplex und erwartete Ziele werden nicht erreicht. Wissenschaftler des bayerischen Forschungsverbundes FORSOFT diskutieren darüber gemeinsam mit der Industrie auf der Fachtagung "Requirements Engineering" am 17. April 2002 in München. Veranstalter sind FORSOFT und Telelogic Deutschland GmbH.

Der Prozess des Requirements Engineerings gestaltet sich in den Unternehmen sehr unterschiedlich. Am Anfang der Software-Entwicklung steht die Beschreibung der Anforderungen. Darauf aufbauend werden Modelle mit Hilfe von Modellierungstechniken wie UML oder Statecharts erstellt. Das Zusammenspiel dieser beiden Ebenen wird bisher nicht beherrscht und führt in der Praxis zu Kosten- und Zeitüberschreitungen. FORSOFT arbeitet an der Modellierungssprache AML, die aus der natürlichsprachlichen Anforderungsdokumentation in modellbasierte Entwurfsmethoden übersetzt. Die Verflechtung der Anforderungsbeschreibung und der Modellentwicklung soll auf seine praktische Anwendbarkeit untersucht werden. Weitere Problemstellungen sind die Klassifikation und die Verlinkung der Anforderungen sowie die Anlage einer Dokumentenstruktur.

Ziel des Workshops ist die Anregung eines engen Dialogs zwischen Forschung, Anwendern und Werkzeugherstellern über erarbeitete Lösungen im Requirements Engineering Prozess und dessen Umsetzung in Werkzeuge. Die Referenten kommen unter anderem von der BMW Group, DaimlerChrysler, Telelogic Deutschland GmbH und TU München.

Fachtagung "Requirements Engineering"
am 17. April 2002
10:00-17:00 Uhr
TU München, Großer Senatssaal

FORSOFT II
Der seit fünf Jahren bestehende Forschungsverbund FORSOFT ist ein Zusammenschluss aus Fakultäten der Technischen Universität München und Industriepartnern. FORSOFT II konzentriert sich auf die methodische Softwaretechnik in herausragenden Einsatzgebieten unter Einschluss betriebswirtschaftlicher Fragestellungen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Leitthemen Durchgängigkeit, Wandlungsfähigkeit und Interoperabilität. Zu den universitären Partnern zählt das Institut für Informatik, eines der führenden Institute in Europa auf seinem Gebiet, die Fakultät für Informationstechnik, das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften sowie das Institut für Betriebswirtschaftslehre. Zu den insgesamt 17 Industriepartnern gehören unter anderem die BMW AG, TÜV Süddeutschland und Siemens.

AUTOMOTIVE Requirements Engineering für eingebettete Systeme
Automotive ist ein Projekt innerhalb des Forschungsverbundes FORSOFT II. Das Ziel ist die methodisch und werkzeugtechnisch durchgängige Gestaltung eines Entwicklungsprozesses für eingebettete Systeme in der frühen Phase der Systementwicklung. AUTOMOTIVE erarbeitet Lösungen im Bereich der Prozessmodelldefinition, der Adaption von Notationen sowie der Werkzeugintegration.

Telelogic
Telelogic ( www.telelogic.de ), gegründet 1983, ist heute der weltweit führende Anbieter von Lösungen für Software- und System-Entwicklung. Die automatisierten Application-Lifecycle-Lösungen umfassen integrierte "Best-in-Class"-Software und Dienstleistungen für Anforderungsmanagement, Änderungs- und Konfigurations-Management, Entwicklung sowie Test und Dokumentation. Telelogic ermöglicht es Unternehmen, Qualität und Planbarkeit zu optimieren sowie gleichzeitig time-to-market und die Gesamtkosten für Software- und Systementwicklung zu senken. Die offene Architektur der auf international standardisierten Sprachen und Notationen basierenden Telelogic Produkte ist der Garant für die Interoperabilität mit vielen hochrangigen Technologien. Telelogic ist Mitglied in der 3GPP, Bluetooth SIG und OMG, um zukünftige Entwicklungen im Bereich der visuellen Softwareentwicklungssprachen und der Kommunikationstechnologien aktiv mitzugestalten. Telelogic, mit Sitz in Malmö, Schweden, beschäftigt weltweit mehr als 1.000 Mitarbeiter. Zu den Kunden gehören Airbus, Alcatel, BMW, Boeing, BT, DaimlerChrysler, Deutsche Bank, Lockheed Martin, Lucent Technologies, Motorola, NEC, Philips, Robert Bosch und Siemens.

Telelogic, Telelogic DOORS, Telelogic Tau und Telelogic Synergy sind geschützte Markenzeichen der Telelogic AB. Alle anderen Markenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

Kontakt
FORSOFT II
AUTOMOTIVE
Martin Rappl
Technische Universität München
Arcisstr. 21
80333 München
Tel. 089/289-25317 
rappl@in.tum.de
 
www.forsoft.de Technische Universität München
Institut für Informatik
Ursula Eschbach
Öffentlichkeitsarbeit
Arcisstr. 21
80333 München
Tel. 089/289-28195 
eschbach@in.tum.de

Dipl.-Chem. Christine Kortenbruc | idw
Weitere Informationen:
http://www.forsoft.de/

Weitere Berichte zu: FORSOFT Forschungsverbund Telelogic

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen
19.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics