Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäische Studenten entwerfen Raumstationen - Uni Stuttgart organisiert Workshop bei der ESA

05.02.2002


Die Europäische Raumfahrtagentur ESA lädt 30 Studentinnen und Studenten aus ganz Europa ein, in einem interdisziplinären "Space Station Design Workshop" (SSDW) eigene Raumstationen zu entwerfen und zu simulieren. 

Der Workshop, der dieses Jahr vom 17. bis zum 23. Februar am Weltraumtechnologiezentrum ESTEC in Noordwijk (Niederlande) stattfindet, wurde vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart entwickelt. Die Studierenden lernen dabei mit einer besonderen Entwurfsmethodik und mit Hilfe moderner Computerwerkzeuge, diese komplexe Aufgabe zu bewältigen. Gleichzeitig erhalten sie Einblick in die Durchführung von Projekten und trainieren das "Systemdenken". 

Lehr- und Umgangssprache ist Englisch. Am Stuttgarter IRS, das diesen jährlich stattfindenden, internationalen Workshop seit 1996 organisiert und an der Universität Stuttgart, der Supaero in Toulouse und der International Space University (ISU) in Straßburg durchführt, wird es als besonderer Erfolg gewertet, den Workshop dieses Jahr im Auftrag der ESA auszurichten. Das bestätigt die hervorragende Arbeit der Stuttgarter Wissenschaftler.

Ähnlich wie in den vorangegangenen Veranstaltungen werden diesmal zwei Teams aus 15 Studierenden der Luft- und Raumfahrttechnik, Architektur und Betriebswirtschaft unter dem Motto "When did you design your last space station?" sich mit dem System Raumstation, ihrer Untersysteme und mit der Frage, wie Menschen effizient und sicher im Weltraum arbeiten können, beschäftigen. 

Die Teilnehmer kommen aus Belgien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Spanien sowie Schweden und damit aus 12 der 15 ESA-Mitgliedsstaaten. Aus Deutschland ist nicht nur die Uni Stuttgart vertreten; unter den Teilnehmern sind auch Studierende der Technischen Universitäten Dresden, Aachen und Darmstadt. 

Am Beispiel des Raumstationsentwurfs können die Teilnehmer ihren Lehrplan um wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten des Systementwurfs und der Projektarbeit erweitern. An erster Stelle steht dabei die enge Zusammenarbeit in international besetzten Teams, wie es in der europäischen Raumfahrtindustrie heute üblich ist. Gleichfalls gefordert sind Kreativität und soziale Kompetenz.

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.irs.uni-stuttgart.de/SSDW/internat.htm

Weitere Berichte zu: ESA IRS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen
19.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics