Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Flying Ei": Konstruktionswettbewerb der RUB-Maschinenbauer

14.01.2002


Am 23. Januar 2002 kommt es zum Showdown der Eier-Transporteure. Dann findet wieder der traditionelle Konstruktionswettbewerb "Flying Ei" statt, den das Tutorium Maschinenbau veranstaltet. Fliegen wird das Ei jedoch nicht, sondern die findigen Nachwuchsingenieure müssen es einen Hügel hinauf befördern.

Auf der Wiese zwischen den Gebäuden IA und IB, wo die Urzelle der Ruhr-Universität steht, kommt es am 23. Januar 2002 (ab 16.30 Uhr) zum Showdown der Eier-Transporteure. Dann findet wieder der traditionelle Konstruktionswettbewerb "Flying Ei" statt, den das Tutorium Maschinenbau veranstaltet. Fliegen wird das Ei jedoch nicht, sondern die findigen Nachwuchsingenieure müssen es einen Hügel hinauf befördern. Die Öffentlichkeit und die Medien sind herzlich eingeladen.

Gesalzene Vorgaben: selbstständige Fortbewegung des Eis ...

Damit es vorher etwas zu Tüfteln gibt, haben die Veranstalter den Eier-Transport mit einigen Bedingungen und Vorgaben gesalzen. Raufschießen zum Beispiel scheidet aus, das Ei darf sich nicht mehr als anderthalb Meter vom Boden entfernen. Auch die beliebte Styroporkugel kommt nicht in Frage, das Ei muss zu mindestens einem Drittel sichtbar sein. Die Konstrukteure dürfen ihr Transportmittel nach dem Start nicht mehr von außen mit Energie versorgen, es muss sich selbstständig fortbewegen. Kurs- oder sonstige Korrekturen sind verboten, somit darf das Ei natürlich auch nicht auf Schienen nach oben gebracht werden.

... und umweltfreundlicher Antrieb

Schwierig? Es kommt noch schlimmer: Verbrennungsmotoren, Akkus, Batterien, Elektrizität aus Notstromaggregaten oder Kernreaktoren sind ebenfalls verpönt, die Veranstalter wünschen einen umweltfreundlichen Antrieb des Transportmittels. Die Teilenehmer dürfen das Ei beim Start nicht mit direkter Muskelkraft anschieben, ihnen bleibt nur die Mechanik: ein Katapult z. B., eine Feder oder Druckluft. Aufgrund bisheriger Nachfragen weist die Fachschaft ausdrücklich darauf hin, dass die Wettbewerber selbstverständlich keine Henne den Hügel hinaufschicken dürfen, die dann ein Ei legt.

Ein Nachmittag für Technikbegeisterte

Sieger ist, wer das Ei am weitesten und unbeschadet auf den Hügel transportiert. Die Veranstalter messen dort, wo das Ei letztlich zum Stillstand kommt. Ein weiterer Preis geht an die originellste Konstruktion. Traditionell bietet der Wettbewerb der Maschinenbauer interessante und kuriose Konstruktionen für Technikbegeisterte.

Event mit Tradition

Entstanden ist die Idee zum Wettbewerb vor einigen Jahren beim damaligen Fachschaftsrat Maschinenbau. Seitdem ist die zerbrechliche Keimzelle vom Dach des IB herabgestürzt worden, sie wurde verschifft, an einem Seil befördert, lernte das Fliegen, wurde zum Flummi und musste im vergangenen Jahr gar die Treppenstufen zwischen UB und Hörsaalzentrum Ost unbeschadet hinabsteigen.

Weitere Informationen

Dr. Iris Bertozzi, Fakultät für Maschinenbau, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, IB 02/135, Tel. 0234/32-27265, Fax: 0234/32-14202, E-Mail: iris.bertozzi@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Josef König | idw

Weitere Berichte zu: Konstruktionswettbewerb Maschinenbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Analyse internationaler Finanzmärkte
10.12.2019 | Universität Heidelberg

nachricht QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien
04.12.2019 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Verbesserte Architekturgläser durch Plasmabehandlung – Reinigung, Vorbehandlung & Haftungssteigerung

11.12.2019 | Architektur Bauwesen

Beleuchtung von Höhlen vertreibt Fledermäuse – die Farbe des Lichts spielt nur untergeordnete Rolle

11.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

„Daten sind Macht“: be top Magazin mit neuer Ausgabe

11.12.2019 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics