Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Humboldt-Stiftung vergibt einmaligen Millionenpreis

30.10.2001


50 Millionen Mark verteilen die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 6. November auf 14 ausländische Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher in Berlin. Mit bis zu 4,5 Millionen Mark pro Preisträger ist der Wolfgang Paul-Preis der höchst dotierte Preis der deutschen Wissenschaftsgeschichte.

Humboldt-Stiftung und Bundesforschungsministerium laden ein:

Pressegespräch und Festveranstaltung
zur Verleihung des Wolfgang Paul-Preises

Veranstaltung am Dienstag 6. November
Hotel Berlin und im Palais am Festungsgraben, Berlin


Top-Forschungskonditionen und 50 Millionen Mark:
Höchst dotierter Preis der deutschen Wissenschaftsgeschichte


50 Millionen Mark verteilen die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 6. November auf 14 ausländische Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher in Berlin. Mit bis zu 4,5 Millionen Mark pro Preisträger ist der Wolfgang Paul-Preis der höchst dotierte Preis der deutschen Wissenschaftsgeschichte.

Außerdem verhilft der Wolfgang Paul-Preis den international umworbenen Wissenschaftlern zu Top-Forschungskonditionen an einem deutschen Forschungsinstitut. Denn die Preissumme ermöglicht es den Preisträgern, drei Jahre lang ein eigenes Forschungsvorhaben in Deutschland durchzuführen.

Bei dem Wolfgang Paul-Preis handelt es sich um einen einmaligen Preis im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung, der vom BMBF gestiftet wurde: Er wird nur einmal und ausschließlich in diesem Jahr vergeben.

Anlässlich dieses Ereignisses laden Sie die Alexander von Humboldt-Stiftung als Ausrichterin des Wolfgang Paul-Programms sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung am Dienstag, den 6. November ein zu:

Pressegespräch:
11:30 Uhr
Hotel Berlin, Salon 1; Lützowplatz 17, 10785 Berlin

Festveranstaltung:
19:00 Uhr
Palais am Festungsgraben; Am Festungsgraben 1; Berlin-Mitte


An dem Pressegespräch um 11:30 Uhr im Hotel Berlin nehmen neben Vertretern der Stiftung auch mehrere Preisträger teil. Bei sechs der 14 ausländischen Preisträger handelt es sich übrigens um Wissenschaftler aus Deutschland und Europa, die bislang eine wissenschaftliche Karriere in den USA verfolgten. Die günstigen Bedingungen des Wolfgang Paul-Programms bieten ihnen jetzt wieder Gelegenheit zur aktiven Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern in Deutschland.

Auf diese Weise erhalten auch junge hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler in Deutschland die Chance, von dem Weltklasse-Niveau der Preisträger zu profitieren. Die Preisträger selbst haben die Möglichkeit, sich weitgehend unbelastet von administrativen Zwängen auf ihre wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren.

Die Preisträger stammen aus:

USA; Kanada; Großbritannien; Russische Föderation; Ungarn; Italien.

Forschen werden sie in:

Berlin, BBA; Dresden, MPI / TU; Duisburg, Fraunhofer-Inst.; Essen, Univ.; Freiburg, Univ.; Heidelberg, MPI / Univ.; Leipzig, MPI / Univ.; Mainz, MPI / Univ.; Nijmegen, MPI; Stuttgart, Univ.; Ulm, Univ.; Würzburg, Univ.

Im Laufe des Festaktes ab 19:00 Uhr im Palais am Festungsgraben (hinter der Neuen Wache) überreicht Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn den 14 Preisträgern ihre Auszeichnung. Die Begrüßungsansprache hält der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Wolfgang Frühwald.

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.humboldt-foundation.de/avh/paul.htm

Weitere Berichte zu: MPI Paul-Preis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie sicher Knock Codes für die Smartphone-Displaysperre sind
15.07.2020 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“
08.07.2020 | Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hammer-on – wie man Atome schneller schwingen lässt

Schwingungen von Atomen in einem Kristall des Halbleiters Galliumarsenid (GaAs) lassen sich durch einen optisch erzeugten Strom impulsiv zu höherer Frequenz verschieben. Die mit dem Strom verknüpfte Ladungsverschiebung zwischen Gallium- und Arsen-Atomen wirkt über elektrische Wechselwirkungen zurück auf die Schwingungen.

Hammer-on ist eine von vielen Rockmusikern benutzte Technik, um mit der Gitarre schnelle Tonfolgen zu spielen und zu verbinden. Dabei wird eine schwingende...

Im Focus: Kryoelektronenmikroskopie: Hochauflösende Bilder mit günstiger Technik

Mit einem Standard-Kryoelektronenmikroskop erzielen Biochemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstaunlich gute Aufnahmen, die mit denen weit teurerer Geräte mithalten können. Es ist ihnen gelungen, die Struktur eines Eisenspeicherproteins fast bis auf Atomebene aufzuklären. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "PLOS One" veröffentlicht.

Kryoelektronenmikroskopie hat in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, besonders um die Struktur von Proteinen aufzuklären. Die Entwickler...

Im Focus: Electron cryo-microscopy: Using inexpensive technology to produce high-resolution images

Biochemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have used a standard electron cryo-microscope to achieve surprisingly good images that are on par with those taken by far more sophisticated equipment. They have succeeded in determining the structure of ferritin almost at the atomic level. Their results were published in the journal "PLOS ONE".

Electron cryo-microscopy has become increasingly important in recent years, especially in shedding light on protein structures. The developers of the new...

Im Focus: Neue Schlankheitstipps für Computerchips

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn man elektronische Bauteile immer kleiner machen will, braucht man dafür auch die passenden Isolator-Materialien.

Immer kleiner und immer kompakter – das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte...

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie sicher Knock Codes für die Smartphone-Displaysperre sind

15.07.2020 | Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wie sicher Knock Codes für die Smartphone-Displaysperre sind

15.07.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Zerstäubt, nicht zertrümmert. Mit dem Thulium-Laser Nierensteine pulverisieren

15.07.2020 | Medizintechnik

Grundwasserveränderungen genauer verfolgen

15.07.2020 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics