Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Herausforderung für die Zukunft

02.10.2001


Tagung am Freiburger Universitätsklinikum beschäftigt sich mit Erkrankungen des Nervensystems

Die Themen Angiogenese und neuronale Entwicklung sowie neuronale Stammzellen und Neuroimmunologie werden im Rahmen der der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroanatomie und Neuropathologie im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Die Tagung, die die Abteilung Neuropathologie des Pathologischen Instituts unter der Leitung des Ärztlichen Direktors, Professor Dr. Benedikt Volk, organisiert, findet von Mittwoch, den 03.Oktober, bis Samstag, den 06. Oktober 2001, am Freiburger Universitätsklinikum, Großer Hörsaal der Universitäts-HNO-Klinik, Killianstraße, statt. In direkten Zusammenhang mit dieser Jahrestagung wird auch das Symposium des Sonderforschungsbereich (SFB) 505 "Neuronale Differenzierung und Neurotransmission" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) abgehalten, um so einen engen Gedankenaustausch zwischen der experimentellen und klinischen Hirnforschung zu ermöglichen.

Erkrankungen des Nervensystems gehören zu den medizinischen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte und die steigende Lebenserwartung läßt eine starke Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen erwarten. Die Neuropathologie als klinisch- theoretische Disziplin beschäftigt sich intensiv mit der Erforschung dieser Erkrankungen und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer eigenständigen und wichtigen Fachdisziplin innerhalb der Neurowissenschaften entwickelt. Der rasante Fortschritt in der zellulären und molekularen Hirnforschung wurde von der Neuropathologie vorangetrieben und weiterentwickelt. Dies betrifft wichtige Schwerpunkte, etwa die Neuroonkologie, die Angiogenese, die Prionenforschung, die neurodegenerativen Erkrankungen, die Neuroimmunologie und den wichtigen, zur Zeit heftig diskutierten Arbeitsbereich embryonaler und adulter Stammzellen. Gerade dieser Arbeitsbereich ist für die Entwicklung neuer Therapien zur Bekämpfung neurodegenerativer und neuroimmunologischer Erkrankung heute von herausragender Bedeutung.

Kontakt:

Prof. Dr. Benedikt Volk
Pathologisches Institut
Abteilung Neuropathologie
Breisacher Str. 64
79106 Freiburg
Tel: 0761/270-1506
Fax: 0761/270-5050
E-Mail: volk@nz.ukl.uni-freiburg.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgnn.de

Weitere Berichte zu: Hirnforschung Nervensystem Neuropathologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

nachricht Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht
17.07.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

18.07.2018 | Physik Astronomie

Schonend, schnell und präzise: Innovative Herz-Bildgebung in Freiburg

18.07.2018 | Medizintechnik

Chemische Waffe durch laterale Gen-Übertragung schützt Wollkäfer gegen schädliche Pilze

18.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics