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Symposium "Telemedizin und Robotik" in Homburg

18.09.2001


Pressegespräch mit den Referenten:

Am Samstag, den 22. September, ab 11.00 Uhr im Hörsaal der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Gebäude 6)

Vom 20 - 22. September findet im Hörsaal der Hals-Nasen-Ohren-Klinik Homburg ein Symposium zum Thema "Telemedizin und Robotik" statt.

Roboter haben sich bereits in vielen Bereichen des menschlichen Lebens als sehr nützlich erwiesen. So haben sie bereits die Produktionsmethoden der Industrie revolutioniert. Ihren Erfolg verdanken die Roboter der Genauigkeit, fehlenden Ermüdung und Schnelligkeit, mit der sie arbeiten.
Werden Chirurgen in Zukunft auch von Robotern unterstützt werden können, um präziser operieren zu können? Kann der Roboter gar "selbständig" operieren?

Dies sind nur zwei Fragen, die von den 33 Referenten im Rahmen dieses Symposiums ausführlich erläutert werden.

Die beiden Schwerpunkte Telemedizin und Robotik liefern fraglos einigen Gesprächsstoff. Die Telemedizin steht erst seit kurzem im Mittelpunkt des Interesses. Die Live-Übertragung von Operationen schafft Ärzten ganz neue Möglichkeiten. Medizinische Daten wie Befunde, Bilder oder ganze Video-Sequenzen können sie in Zukunft elektronisch verschicken. Große Entfernungen spielen keine Rolle mehr. Mediziner können von weit entfernten Fachkollegen blitzschnell Rat einholen - sogar während einer Operation.

Robotik bezeichnet den Einsatz von Robotern in der medizinischen Therapie. Roboter verrichten z.B. wertvolle Arbeit beim Einsetzen von Hüftprothesen bzw. dem Fräsen von Oberschenkelknochen. Zur Zeit übernehmen Roboter allerdings nur bestimmte Schritte einer Operation. Auch hier schreitet die Entwicklung aber schnell voran.

Beim Symposium "Telemedizin und Robotik" geht es aber nicht nur um graue Theorie. Neben Vorträgen über den klinischen Einsatz von Robotersystemen werden den Teilnehmern mehrere Robotersysteme live vorgeführt: Live-Übertragungen von Vorträgen und Operationen aus Leipzig, Straßburg und Tübingen sollen den Teilnehmern den aktuellen Stand der Technik und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen.

Zum Abschluss der Veranstaltung steht ein Besuch des UNESCO Weltkulturerbes Völklinger Hütte auf dem Programm.

Das Symposium wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit :
· Neurochirurgische Klinik Universitätskliniken des Saarlandes (Homburg Saar, Prof. Steudel) ,
· AG Eingebettete Systeme und Robotik (RESY), Fachbereich Informatik Universität Kaiserslautern (Prof. Henrich) und
· Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Plastische Operationen Universitätsklinikum Leipzig AoR (Prof. Bootz).


Pressegespräch mit den Referenten:

Am Samstag, den 22. September, ab 11.00 Uhr im Hörsaal der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Gebäude 6)


Sie haben noch Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an:

Prof. Peter Plinkert
Tel. 06841-16 22983
(E-Mail: hnoppli@uniklinik-saarland.de )

Dr. Philipp Federspil
Tel. 06841-16 22900
(E-Mail: hnopfed@uniklinik-saarland.de )

Dr. Urban Geisthoff
Tel. 06841-16 22900
(E-Mail: hnougei@uniklinik-saarland.de )

Hochschul- Presseteam | idw

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