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Therapie von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

31.05.2001


Die Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten steht im Mittelpunkt des 51. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der vom 14. bis 16. Juni in Marburg stattfindet.


Jährlich werden in Deutschland rund 1500 Kinder mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren, eins von 500 Babys ist betroffen. Die Gesichtsspalten gehören damit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen.

Bei den erforderlichen Operationen geht es jedoch nicht nur um die ästhetische Wiederherstellung des Gesichtes. Wichtig ist ebenso, dass die Kinder auch kauen, schlucken und sprechen können. Darum arbeiten MKG-Chirurgen bei der Behandlung der kleinen Patienten mit Experten anderer Fachrichtungen zusammen.


Wie in solchen Teams eine hohe Qualität der Versorgung gesichert werden kann, Weiterentwicklungen der chirurgischen Behandlung sowie Strategien der nachfolgenden Rehabilitation der Kinder stehen darum im Mittelpunkt des 51. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der vom 14. bis 16. Juni in Marburg stattfindet.

Das Hauptthema sowie andere Kongress-Schwerpunkte, etwa das Tissue Engineering, biologisch resorbierbare Materialien zur operativen Versorgung schwerer Gesichts- und Schädelverletzungen sowie der Einsatz von Botulinumtoxin in der MKG-Chirurgie stehen auch im Mittelpunkt einer Pressekonferenz.

Pressekonferenz
MKG-Chirurgie 2001: Ästhetik und Funktion wiederherstellen
Mittwoch, 13. Juni 2001, 11.00 Uhr
Raum "Ballade", Vila Vita Hotel und Residenz
Rosenstr. 18, Marburg

Programm der Pressekonferenz

MKG-Chirurgie 2001:
Was ist neu, was ist wichtig
bei wiederherstellenden Eingriffen im Gesicht?
Prof. Dr. Dr. Karsten Gundlach
Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Rostock
Pressesprecher der DGMKG
und
Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Austermann
Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Marburg
Kongresspräsident

Qualitätssicherung in der Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
Prof. Dr. Dr. Klaus Bitter
Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Frankfurt

Versorgungsnotstand bei der Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten in Entwicklungsländern
Prof. Dr. Dr. Hans-Dieter Pape
Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Köln

Botulinumtoxin A in der MKG-Chirurgie: Mit Bakteriengift chirurgische Eingriffe vermeiden oder optimieren
Prof. Dr. Dr. Horst E. Umstadt
Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Marburg

Medien-Kontakt:
Pressestelle MKG-Chirurgie
Barbara Ritzert
ProScientia GmbH
Andechser Weg 17
82343 Pöcking
Tel. 08157/9397-0
Fax: 08157/9397-97
ritzert@proscientia.de

Dipl. Biol. Barbara Ritzert | idw

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