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Internationaler Krebskongress- Experten aus der ganzen Welt treffen sich für drei Tage in Heidelberg

21.03.2001


Vom 4. - 6. April findet in Heidelberg ein internationaler Krebskongress statt, auf dem der aktuelle Stand der Wissenschaft im Bereich der experimentellen Krebsforschung aufgezeigt wird.

Bereits zum elften Mal treffen sich hochrenommierte Experten aus dem In- und Ausland und referieren über den jeweiligen Erkenntnisstand in verschiedensten medizinischen Disziplinen und Forschungsrichtungen. Dieser Kongress wird von der Abteilung Experimentelle Krebsforschung (AEK), einem wichtigen Teilbereich der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., ausgerichtet. Es werden etwa 500 Teilnehmer erwartet.

Ein Schwerpunktthema ist die Apoptose, der sog. programmierte Zelltod, welcher unkontrolliertes Wachstum von Zellen in einem gesunden Organismus verhindern soll. Defekte im Apoptosemechanismus führen zu entarteten Zellen und häufig zu einer Resistenz dieser Zellen gegenüber Strahlenbehandlung und Chemotherapie.
Ein weiterer Bereich dreht sich um die anti-angiogene Therapie, die darauf zielt, Tumoren die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung abzuschneiden und so krankhafte Zellen zu vernichten.

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Die Entwicklungen auf dem Gebiet erbbedingter Krebserkrankungen mittels gezielter gentherapeutischer Verfahren sind ein weiteres Hauptaugenmerk.
Die Forschungen zur Krebsbehandlung auf immunologischer Ebene und deren potenziellen Möglichkeiten werden ebenfalls auf dieser Veranstaltung näher beleuchtet.

Die Pressekonferenz zum AEK-Kongress findet am 5. April 2001 von 13:00 - 14:00 Uhr im Chemischen Institut, Im Neuenheimer Feld 252, 69120 Heidelberg statt.
Besuchen Sie auch die Verleihung des Deutschen Krebspreises am 4. April 2001, ab 18:15 Uhr, im Kommunikationszentrum des DKFZ, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg.

Kontakt:


Robert Deg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Hanauer Landstr. 194
60314 Frankfurt am Main
E-Mail: presse@krebsgesellschaft.de
Tel.: 069/63 00 96 0
Fax: 069/63 00 96 66

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Robert Deg | idw

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