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Die Natur als Vorbild für bessere Betriebsorganisation

24.04.2001


Freitag, 4. Mai 2001, 14.00 Uhr, Renaissance-Hotel, Karlsruhe

Die Natur als Vorbild für bessere Betriebsorganisation

Das 7. AIK-Symposium "Natürlich optimieren" beschäftigt sich mit naturanalogen Optimierungsverfahren zur Verbesserung von Unternehmensstrukturen und Geschäftsprozessen. Neue Methoden gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Die Natur dient den klassischen naturwissenschaftlichen Disziplinen seit Jahrhunderten als Vorbild. Nun greift auch die Informatik Vorgehensweisen aus der Natur auf, um an deren Beispiel neue Methoden für die Verbesserung von betrieblichen Abläufen zu entwickeln. Zu den bekanntesten bislang realisierten Ansätzen gehören Evolutionäre Algorithmen und die sogenannten Ameisen-Algorithmen. Bei letzteren machen sich die Wissenschaftler Wegmarkierungen von Ameisen zum Vorbild für zufallsgesteuerte Optimierungsverfahren. Ameisen können ihren Artgenossen durch Duftstoffe die Qualität verschiedener Wege um ein Hindernis mitteilen.

Beim "7. AIK-Symposium - Natürlich optimieren" am 4. Mai in Karlsruhe werden Wissenschaftler und Manager vortragen, die solche naturanalogen Methoden und Verfahren bereits erfolgreich in der Praxis einsetzen. Als Beispiele dienen unter anderem der Entwurf von Turbinenantrieben und die logistische Standortplanung. Weitere Anwendungsgebiete sind die Produktionsplanung in Industriebetrieben und das Portfoliomanagement von Banken.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Verein Angewandte Informatik Karlsruhe e.V. (AIK). Die wissenschaftliche Leitung hat der Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Karlsruhe, Professor Dr. Hartmut Schmeck. Er beschäftigt sich mit seiner Forschungsgruppe "Effiziente Algorithmen" am dortigen Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) seit Jahren mit der Entwicklung moderner Methoden und Heuristiken für den wirtschaftlichen Einsatz von Rechner-Infrastrukturen zur Planung, Verbesserung und Ausführung von Informations-, Geschäfts- und Fertigungsprozessen. Besonderes Forschungsinteresse gilt dabei den naturanalogen Verfahren, die am Institut zum Teil in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen prototypisch umgesetzt werden.

Die Teilnahme am 7. AIK-Symposium ist für alle Interessierten aus Wissenschaft und Wirtschaft möglich. Teilnahmeinformationen gibt es im Internet unter http://www.aifb.uni-karlsruhe.de/AIK und bei Ingeborg Götz, Institut AIFB, Universität Karlsruhe (TH), 76128 Karlsruhe, Telefon 0721/608-3679; E-Mail:  ig@aifb.uni-karlsruhe.de

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Ansprechpartner für Interviews:
Professor Dr. Hartmut Schmeck, Institut AIFB, Tel.: 0721/608-4242
E-Mail: schmeck@aifb.uni-karlsruhe.de

Dr. Jürgen Branke, Institut AIFB, Tel.: 0721/608-6585
E-Mail: jbr@aifb.uni-karlsruhe.de
Professor Dr. Jürgen Angele, Vorsitzender des AIK e.V., E-Mail: angele@ontoprise.de

Weitere Informationen:
Vera Münch
Tel. : 05121/82613 oder 0171/ 38 25 545
E-Mail: vera.muench@t-online.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Elisabeth Zuber-Knost |

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