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Kosten des Klimawandels

23.05.2008
Wie lassen sich die Anpassung und Gegenmaßnahmen in Entwicklungsländern finanzieren? / Internationale Konferenz am 26. Mai 2008 in Berlin

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) am 26. Mai in Berlin eine internationale Konferenz zum Thema "Kosten des Klimawandels".

Der Klimawandel und die damit verbundenen Extremwetterereignisse - Überschwemmungen, Dürren und Stürme - sind ernste globale Bedrohungen, die umgehende globale Reaktionen erfordern. Am stärksten betroffen und am verwundbarsten sind die ärmsten Länder. Doch die Finanzierung der Anpassung an die Folgen des Klimawandels in den betroffenen Gebieten ist eine sehr kostenintensive Investition.

Die internationale Resonanz auf die Herausforderung ist bislang weit hinter dem zurückgeblieben, was an Finanzierungsbedarf besteht. Um die Folgen des Klimawandels zu bekämpfen, dürfen auch die bereitgestellten Entwicklungshilfe-Mittel nicht umgewidmet oder in die Katastrophenhilfe fließen. Stattdessen muss Entwicklungszusammenarbeit "klimasicher" werden - das heißt, die Finanzierung des Anpassungsbedarfs muss als neue und zusätzliche Aufgabe angesehen werden. Der Klimaschutz muss deshalb voll in die Entwicklungspolitik integriert werden, und die reichen Staaten müssen ihre Zusagen einlösen, mehr Unterstützung in Form von Entwicklungshilfe zu leisten.

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»Klimawandel »UNDP

Vor diesem Hintergrund befasst sich die Tagung mit den verschiedenen Finanzierungsquellen, die zurzeit in der Diskussion sind. Dazu gehören auch innovative Finanzierungsmechanismen wie CO2-Besteuerung, Abgaben aus Emissionshandelssystemen und andere Quellen, die für die Mobilisierung von Mitteln in Frage kommen.

Es diskutieren u.a. Veerle Vanderweerd (Direktorin der Energie- und Umweltabteilung, UNDP), Manfred Konukiewitz, (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit), Sven Harmeling, (Germanwatch) und Klaus-Peter Pischke (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Es moderiert Hermann E. Ott vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie.

RGunderlach | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dgvn.de/

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