Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Open Ship auf Polarstern

08.05.2008
Das Alfred-Wegener-Institut lädt ein. Deutschlands bekanntestes Forschungsschiff öffnet seine Luken am Sonntag, 25. Mai 2008 von 11 bis 17 Uhr, auf dem Gelände der Lloyd Werft in der Brückenstraße in Bremerhaven.

Am Sonntag, den 25. Mai, lädt das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft zu einem Rundgang über den Forschungseisbrecher Polarstern ein. Auf dem Schiff und an der Pier werden Wissenschaftler mit Ausstellungen, Filmen und Postern ihre Arbeit darstellen und Fragen der Besucher beantworten.

Auf den bislang 46 Polarstern-Expeditionen haben über 7600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Polargebiete erforscht. Dabei sind sie in Regionen vorgedrungen, in denen noch kein Mensch zuvor gewesen ist. Ihre Erkenntnisse sind einmalig und beispielsweise in die aktuellen Berichte des Weltklimarates eingeflossen.

Das größte deutsche Forschungsschiff ist seit 1982 für die deutsche und internationale Wissenschaft in der Arktis und Antarktis unterwegs. Es gehört dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und wird vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung betrieben. Die Polarstern ist nicht nur ein schwimmendes Labor, sie versorgt auch die ganzjährig betriebene Neumayer-Station in der Antarktis mit Lebensmitteln, Material und Treibstoff. Derzeit ist Polarstern auf dem Weg von Punta Arenas nach Bremerhaven, wo sie am 20. Mai einlaufen wird.

... mehr zu:
»Antarktis »Arktis »Polar »Polarstern

Die Besucher können sich an Bord und in einem Ausstellungszelt Einblicke in die vielfältige Forschung des Alfred-Wegener-Instituts verschaffen: Bei den Biologen können sie Kleinstlebewesen, die auf der Jungfernfahrt der Polarstern und in diesem Jahr gefangen wurden, unter dem Mikroskop betrachten. Eine Fotoausstellung zeigt skurrile Lebewesen, die unter dem Eis der Antarktis vorkommen. Atmosphärenforscher präsentieren ihre Messgeräte und die großen Ballone, die diese Technik in die Luft transportieren. Bei den Ozeanographen kann man sehen, wie sich die Temperatur in den Meeren verändert und was dies für das Klima bedeutet. Angewandte Forschung zeigt die Bionik: Natürliche Strukturen werden nachgeahmt, um neue, ultraleichte Stützverbände zu konstruieren.

Für alle Besucher fahren von 10:45 Uhr bis 15:45 Uhr stündlich kostenlose Busse vom Hauptbahnhof Bremerhaven über das Deutsche Schiffahrtsmuseum zum Zolltor Rotersand. Von hier gibt es einen Buspendelverkehr zum Osttor der Lloyd Werft. Die letzte Rückfahrt über dieselbe Route startet um 17:15 Uhr ab Osttor Lloyd Werft. In der Nähe des Werftgeländes stehen ausgeschilderte Parkplätze zur Verfügung. Auf der Pier gibt es Essen und Trinken sowie Informationsbroschüren und Souvenirs für die Besucher.

Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der fünfzehn Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

Margarete Pauls | idw
Weitere Informationen:
http://www.awi.de

Weitere Berichte zu: Antarktis Arktis Polar Polarstern

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. Jenaer Lasertagung
16.10.2018 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018
16.10.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Im Focus: Chemiker der Universitäten Rostock und Yale zeigen erstmals Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen

Die Forschungskooperation zwischen der Universität Yale und der Universität Rostock hat neue wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht. In der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichten die Wissenschaftler über eine Dreierkette aus Ionen gleicher Ladung, die durch sogenannte Wasserstoffbrücken zusammengehalten werden. Damit zeigen die Forscher zum ersten Mal eine Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen, die sich im Grunde abstoßen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Professoren Mark Johnson, einem weltbekannten Cluster-Forscher, und Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der...

Im Focus: Storage & Transport of highly volatile Gases made safer & cheaper by the use of “Kinetic Trapping"

Augsburg chemists present a new technology for compressing, storing and transporting highly volatile gases in porous frameworks/New prospects for gas-powered vehicles

Storage of highly volatile gases has always been a major technological challenge, not least for use in the automotive sector, for, for example, methane or...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018

16.10.2018 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz in der Medizin

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Sinneswahrnehmung ist keine Einbahnstraße

17.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Space Farming dank Pflanzenhormon Strigolacton

17.10.2018 | Agrar- Forstwissenschaften

Oberflächen mit flexiblen und handlichen Plasmaquellen aktivieren

17.10.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics