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Schnelle Reaktion rettet Leben

05.05.2008
Telefonaktion am 9. Mai zum Tag des Schlaganfalls 2008

Neurologische Universitätsklinik Heidelberg und Kliniken Schmieder Heidelberg informieren am Telefon über Erkrankung und Behandlungschancen bei Schlaganfall

Jedes Jahr erleiden rund 200.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall - Tendenz steigend. Rund ein Viertel der Schlaganfall-Patienten stirbt innerhalb der ersten Wochen, die Hälfte trägt schwere Behinderungen davon. Bei der Behandlung des akuten Schlaganfalls zählt jede Minute: Je früher die Patienten in eine spezialisierte Klinik kommen, desto höher ist die Chance auf Linderung.

"Es ist wichtig, über das persönliche Risiko Bescheid zu wissen und bei den ersten Anzeichen eines Schlaganfalls sofort die Klinik aufzusuchen", rät Professor Dr. Dr. h.c. Werner Hacke, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg, die über eine der größten und am modernsten ausgestatteten Schlaganfall-Stationen in Europa verfügt. Abwarten, ob die Beschwerden - Sehstörungen, halbseitige Schwächen oder Probleme beim Sprechen - von alleine besser werden, ist dagegen lebensgefährlich.

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Aus Anlass des diesjährigen "Tag des Schlaganfalls" am 10. Mai bietet die Neurologische Universitätsklinik Heidelberg gemeinsam mit den Kliniken Schmieder Speyerer Hof eine Telefonhotline an.

Unter folgenden Nummern stehen Ihnen die Experten am 9. Mai 2008 zwischen 11 und 13 Uhr zur Verfügung:

Allgemeine Anfragen zu akuter Schlaganfallbehandlung und Schlaganfallvorbeugung:

PD Dr. Roland Veltkamp (Oberarzt, Neurologische Universitätsklinik Heidelberg)
Dr. Christoph Lichy (Oberarzt, Neurologische Universitätsklinik Heidelberg)
06221 / 56 8375
Anfragen zu Rehabilitation nach Schlaganfall:
PD Dr. med. Tobias Brandt (Ärztlicher Leiter, Kliniken Schmieder Heidelberg)
06221 / 65 40 221

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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