Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EU-Fischereiausschuss tagt im vTI-Institut für Seefischerei in Hamburg

11.04.2008
Vom 14. bis 18. April 2008 tagt der Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss für Fischerei (STECF) der Europäischen Union im Institut für Seefischerei des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in Hamburg. Der STECF ist das wichtigste wissenschaftliche Beratungsgremium der EU im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik.

Das Gremium setzt sich mit aktuellen fischereibiologischen, fangtechnischen und fischereiökonomischen Fragestellungen auseinander, um Empfehlungen für politische Entscheidungen zu erarbeiten.

Im Vordergrund der aktuellen Sitzung stehen Fischereiressourcen im Mittelmeer und Schwarzen Meer, die Sardelle in der Biskaya, Fischereitechnik, die Kapazität der Fischereiflotten im Verhältnis zur Bestandsnutzung, sowie das Fischerei-Datenerhebungsprogramm der EU.

Das gastgebende Institut für Seefischerei stellt ein Mitglied im STECF und ist federführend für den deutschen Teil des Fischerei-Datenerhebungsprogramms verantwortlich. Zusammen mit dem vTI-Institut für Ostseefischerei in Rostock trägt es Basisdaten und eigene Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen Arbeitsgruppen und beratenden Ausschüssen der EU und des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) bei. Das Institut liefert zudem wissenschaftliche Grundlagen im Rahmen internationaler bzw. regionaler Fischereiorganisationen oder Konventionen.

Hintergrund:
Das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI), Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, wurde zum 1. Januar 2008 aus der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft und Teilen der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft neu errichtet. Es umfasst 15 Fachinstitute und ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Der Fischereiausschuss STECF setzt sich aus 32 europäischen Fachwissenschaftlern zusammen, die bei Bedarf weitere Experten hinzuziehen können. Der Ausschuss hat zahlreiche Untergruppen, die den Zustand der Fischbestände, die wirtschaftliche Situation des Fischereisektors, Management-Maßnahmen und den Einfluss der Fischerei auf die Ökosysteme begutachten. Der Ausschuss trifft in der Regel dreimal pro Jahr zu Plenarsitzungen zusammen.

Weitere Informationen:
Dr. Christoph Stransky
vTI-Institut für Seefischerei, Hamburg
E-Mail: christoph.stransky@vti.bund.de
Tel.: 040 38905-228

Dr. Michael Welling | idw
Weitere Informationen:
http://www.vti.bund.de

Weitere Berichte zu: Bundesforschungsanstalt STECF Seefischerei

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Mediation – Konflikte konstruktiv lösen
12.11.2019 | Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund - zfh

nachricht Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften im Fokus von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft
11.11.2019 | Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Magnetisches Tuning auf der Nanoskala

Magnetische Nanostrukturen maßgeschneidert herzustellen und nanomagnetische Materialeigenschaften gezielt zu beeinflussen, daran arbeiten Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Kollegen des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden und der Universität Glasgow. Zum Einsatz kommt ein spezielles Mikroskop am Ionenstrahlzentrum des HZDR, dessen hauchdünner Strahl aus schnellen geladenen Atomen (Ionen) periodisch angeordnete und stabile Nanomagnete in einem Probenmaterial erzeugen kann. Es dient aber auch dazu, die magnetischen Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu optimieren.

„Materialien im Nanometerbereich magnetisch zu tunen birgt ein großes Potenzial für die Herstellung modernster elektronischer Bauteile. Für unsere magnetischen...

Im Focus: Magnets for the second dimension

If you've ever tried to put several really strong, small cube magnets right next to each other on a magnetic board, you'll know that you just can't do it. What happens is that the magnets always arrange themselves in a column sticking out vertically from the magnetic board. Moreover, it's almost impossible to join several rows of these magnets together to form a flat surface. That's because magnets are dipolar. Equal poles repel each other, with the north pole of one magnet always attaching itself to the south pole of another and vice versa. This explains why they form a column with all the magnets aligned the same way.

Now, scientists at ETH Zurich have managed to create magnetic building blocks in the shape of cubes that - for the first time ever - can be joined together to...

Im Focus: A new quantum data classification protocol brings us nearer to a future 'quantum internet'

The algorithm represents a first step in the automated learning of quantum information networks

Quantum-based communication and computation technologies promise unprecedented applications, such as unconditionally secure communications, ultra-precise...

Im Focus: REANIMA - für ein neues Paradigma der Herzregeneration

Endogene Mechanismen der Geweberegeneration sind ein innovativer Forschungsansatz, um Herzmuskelschäden zu begegnen. Ihnen widmet sich das internationale REANIMA-Projekt, an dem zwölf europäische Forschungszentren beteiligt sind. Das am CNIC (Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares) in Madrid koordinierte Projekt startet im Januar 2020 und wird von der Europäischen Kommission mit 8 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen weltweit die meisten Todesfälle. Herzinsuffizienz ist geradezu eine Epidemie, die neben der persönlichen Belastung mit...

Im Focus: Göttinger Chemiker weisen kleinstmögliche Eiskristalle nach

Temperaturabhängig gefriert Wasser zu Eis und umgekehrt. Dieser Vorgang, in der Wissenschaft als Phasenübergang bezeichnet, ist im Alltag gut bekannt. Um aber ein stabiles Gitter für Eiskristalle zu erreichen, ist eine Mindestanzahl an Molekülen nötig, ansonsten ist das Konstrukt instabil. Bisher konnte dieser Wert nur grob geschätzt werden. Einem deutsch-amerikanischen Forschungsteam unter Leitung des Chemikers Prof. Dr. Thomas Zeuch vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Göttingen ist es nun gelungen, die Größe kleinstmöglicher Eiskristalle genau zu bestimmen. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science erschienen.

Knapp 100 Wassermoleküle sind nötig, um einen Eiskristall in seiner kleinstmöglichen Ausprägung zu formen. Nachweisen konnten die Wissenschaftler zudem, dass...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Mediation – Konflikte konstruktiv lösen

12.11.2019 | Veranstaltungen

Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften im Fokus von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

11.11.2019 | Veranstaltungen

Weniger Lärm in Innenstädten durch neue Gebäudekonzepte

08.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Die Selbstorganisation weicher Materie im Detail verstehen

12.11.2019 | Physik Astronomie

Magnetisches Tuning auf der Nanoskala

12.11.2019 | Physik Astronomie

»KaSiLi«: Bessere Batterien für Elektroautos »Made in Germany«

12.11.2019 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics