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Datenbankrecherche:

 

Chemische Informationen weltweit recherchieren

10.03.2008
An der Universität Jena treffen sich Nutzer der "SciFinder"-Datenbank am 11. und 12. März

Die Suche nach wissenschaftlichen Informationen gleicht heute oftmals der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Will sich ein Chemiker beispielsweise einen Überblick über die heute bekannten Substanzen verschaffen, so müsste er sich durch gut 30 Millionen verschiedene Formeln arbeiten.

So viele Einträge zu chemischen Substanzen enthält derzeit die größte Chemie-Datenbank, der "SciFinder". "Daneben sind in dieser Datenbank, die vom US-amerikanischen Chemical Abstract Service gepflegt wird, rund 27 Millionen Patent- und Zeitschriftenartikel dokumentiert und etwa 14 Millionen chemische Reaktionen beschrieben", weiß Heike Göbel von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Die Chemikerin leitet die Informationsvermittlungsstelle der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät. Diese Einrichtung unterstützt Studierende, Doktoranden und Wissenschaftler bei der gezielten Suche nach Informationen. Dazu nutzt sie u. a. den "SciFinder", der über die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek allen Mitarbeitern der Jenaer Universität zur Verfügung steht.

Über die neuesten Entwicklungen der Datenbank "SciFinder" werden sich am 11. und 12. März Vertreter von mehr als 50 Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet an der Universität Jena austauschen.

Dann lädt das Hochschulbibliothekszentrum Köln zum 7. "SciFinder"-Nutzertreffen ein. "Während des Treffens wollen wir gemeinsam Lehr- und Lernmaterialien für die Ausbildung von Studierenden erarbeiten", kündigt Heike Göbel an. Damit wollen die Spezialisten für Fachinformationsrecherche die "Suche nach der Nadel im Heu" künftig noch effizienter machen.

Kontakt:
Heike Göbel
Informationsstelle der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena
Humboldtstraße 11, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 948020
E-Mail: Heike.Goebel[at]uni-jena.de

Dr. Ute Schönfelder | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

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