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Internationale Fachtagung zu Spezialdisziplinen des Stahlbaus

22.01.2008
Ein weitreichendes Spektrum an Themen und Beispielen aus der Praxis bietet das 30. Stahlbauseminar von Hochschule und Bauakademie Biberach. Die internationale Fachtagung findet traditionell in Neu-Ulm und Wien statt - in diesem Jahr am 22. und 23. Februar in Österreich sowie am 29. Februar und 1. März in Deutschland.

Als "weitsichtige Entscheidung" bezeichnet der heutige Leiter des Stahlbauseminars, Prof. Dr.-Ing. Günter Lumpe (Professor für das Lehrgebiet Stahlbau im Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Biberach), die Entscheidung der Seminargründer, für das Stahlbauseminar von Bauakademie und Hochschule Biberach Kontakte zur Technischen Universität Wien sowie zu den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden und Firmen aufzubauen. Seit 1979 bieten die Biberacher die Tagung an, zunächst in Lindau, später in Neu-Ulm und seit 1985 in Wien - eine Verbindung, die sich über die Jahre bewährt hat und die stetig ausgebaut wurde.

Jährlich bietet das Seminar Vorträge von Referenten aus dem In- und Ausland sowie aktuelle und international bedeutende Themen und Projekte. Damit hat sich das Stahlbauseminar als Plattform für Weiterbildung und Diskussion etabliert, interessant für Ingenieure aus Unternehmen, Ingenieur-Büros und Behörden.

Mitveranstalter der Bauakademie Biberach sind der Österreichische Stahlbauverband, das Stahlbauzentrum Schweiz, der Deutsche Stahlbauverband sowie die Hochschule Biberach in Zusammenarbeit mit der TU Wien.

Die breit gefächerte Palette an Spezialdisziplinen im Bauingenieurwesen spiegelt sich, laut Lumpe, insbesondere im Fachgebiet Stahlbau wider. Sie reicht vom klassischen Hoch- und Industriebau über den Anlagenbau mit Kraftwerken, Raffinerien, Offshore-Anlagen, Brücken- und Kranbau bis hin zu Spezialbauten wie Behälter und Rohre, Türme und Masten, Schiffe und Konstruktionen aus der Luft- und Raumfahrt.

Entsprechend weitreichend stellt sich das Spektrum der Vorträge bei den Stahlbauseminaren auch in diesem Jahr - am 22. und 23. Februar in Wien sowie am 29. Februar und 1. März in Neu-Ulm - dar:

- Räumliche Stabwerksprogramme im Stahlbau
- Konstruieren mit Dach- und Fassadenelementen aus Metall
- Bauen in deutschen Erdbebengebieten
- Technische Entwicklungen und Anforderungen im Kraftwerksbau
- Stahl und Guss im Konstruktiven Ingenieurbau
- Gekrümmte und diagonal verspannte Seiltragwerke

Anette Schober-Knitz | idw
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-biberach.de
http://www.bauakademie-biberach.de

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