Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3. EUROFORUM-Jahrestagung: Brandschutz im Tunnelwesen

18.12.2007
Straßentunnel – Lebensadern oder Lebensgefahr?
14. und 15. Januar 2008, Hotel Concorde, Berlin
In Deutschland gibt es rund 300 Straßentunnel mit einer Gesamtlänge von mehr als 240 Kilometern. Seit 2006 regeln die „Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln“, kurz RABT 2006, die Sicherheitseinrichtungen in den unterirdischen Verkehrsanlagen.

Überwachungskameras und spezielle Beleuchtungsanlagen werden hier ebenso vorgeschrieben wie Belüftungssysteme, Notrufstationen und Wartungspflichten. Brandkatastrophen wie 2001 im St. Gotthard Tunnel oder 1999 im Montblanc-Tunnel sollen so möglichst verhindert oder ihre Folgeschäden doch zumindest minimiert werden.

Bundesländer und Kommunen zwingt die RABT 2006 vor allem zu einer umfangreichen Sanierung ihrer Tunnelanlagen. Wie weit die Richtlinien bislang umgesetzt wurden, und welche Schwierigkeiten bei den Bauarbeiten auftraten, diskutieren Tunnelbauexperten, Politiker und Wissenschaftler auf der 3. EUROFORUM-Jahrestagung „Brandschutz im Tunnelwesen“ (14. und 15. Januar 2008, Berlin).

Das Ingenieurbüro BUNG Ingenieure AG ist damit beauftragt, Tunnel zu planen, zu bauen und zu überwachen. Zu ihren Projekten gehört unter anderem der Engelberg-Basistunnel an der Autobahn A 81 bei Leonberg. Bei welchen Projekten die RABT 2006 bereits angewandt wird und welche Hindernisse Baulastträgern dabei begegnen, erörtert der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Baltzer in seinem Erfahrungsbericht.

Zur Sicherheit auf der Schiene nimmt Klaus-Jürgen Bieger, Brandschutzbeauftragter der Deutsche Bahn AG, Stellung. Wie die Tunnellüftung im Brandfall funktioniert und wo ihrer Schutzfunktion Grenzen gesetzt sind, erklärt ein Wissenschaftler der Technischen Universität Graz anhand von Ergebnissen aus Brandversuchen.

Die Simulation von Bränden ist eine Möglichkeit, um die Gefahr in Tunneln zu beurteilen, wie Bernd Konrath, Geschäftsführer des Aachener I.F.I. Instituts für Aerodynamik, in seinem Beitrag zeigen wird. Die Berliner Feuerwehr stellt zudem ein neues Konzept zur Brandbekämpfung vor.

Das vollständige Programm ist im Internet abrufbar unter:
www.euroforum.de/inno-tunnel08

Weitere Informationen:
Romy König
Presseabteilung
EUROFORUM Deutschland GmbH
Otto-Volger-Str. 21
65843 Sulzbach/Ts.
Tel.: +49 (0) 6196/585-326
Fax: +49 (0) 6196/585-310
Mailto:romy.koenig@euroforum.com


EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2006 haben über 1000 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2006 bei circa 61 Millionen Euro.

Romy König | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

Weitere Berichte zu: EUROFORUM-Jahrestagung RABT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“
12.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

nachricht 4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart
10.02.2020 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Im Focus: Making the internet more energy efficient through systemic optimization

Researchers at Chalmers University of Technology, Sweden, recently completed a 5-year research project looking at how to make fibre optic communications systems more energy efficient. Among their proposals are smart, error-correcting data chip circuits, which they refined to be 10 times less energy consumptive. The project has yielded several scientific articles, in publications including Nature Communications.

Streaming films and music, scrolling through social media, and using cloud-based storage services are everyday activities now.

Im Focus: Nanopartikel können Zellen verändern

Nanopartikel dringen leicht in Zellen ein. Wie sie sich dort verteilen und was sie bewirken, zeigen nun erstmals hochaufgelöste 3D-Mikroskopie-Aufnahmen an BESSY II. So reichern sich bestimmte Nanopartikel bevorzugt in bestimmten Organellen der Zelle an. Dadurch kann der Energieumsatz in der Zelle steigen. „Die Zelle sieht aus wie nach einem Marathonlauf, offensichtlich kostet es Energie, solche Nanopartikel aufzunehmen“, sagt Hauptautor James McNally.

Nanopartikel sind heute nicht nur in Kosmetikprodukten, sondern überall, in der Luft, im Wasser, im Boden und in der Nahrung. Weil sie so winzig sind, dringen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Flexibles Fügen und wandlungsfähige Prozessketten: der Schlüssel für effiziente Produktion

17.02.2020 | Interdisziplinäre Forschung

AgiloBat: Batteriezellen flexibel produzieren

17.02.2020 | Energie und Elektrotechnik

Nierenkrebs an der Wurzel packen

17.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics