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Ataxia teleangiectasia: Expertenkongress in Frankfurt

20.01.2011
Mediziner tauschen sich über die seltene autsomal-rezessive Systemerkrankung aus.

Auf Initiative von Prof. Dr. Stefan Zielen und Priv.-Doz. Dr. Ralf Schubert aus dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Pneumologie, Allergologie und Mukoviszidose des Klinikums der J. W. Goethe-Universität, wird diesen Monat erstmals in Frankfurt ein Kongress europäischer Experten zum Thema „Clinical Science for Ataxia teleangiesctasia: Status quo and future directions“ stattfinden. Erwartet werden rund 50 international ausgewiesene Experten. Als Referenten sind unter anderem die Spezialisten Prof. Richard Gatti aus Los Angeles und Prof. Tom Crawford aus Baltimore vorgesehen.

Der Kongress findet statt:
Zeit: 28. bis 29. Januar 2011
Ort: Hotel Innside Frankfurt Niederrad
Herriotstraße 2, 60528 Frankfurt
Ataxia teleangiectasia (AT) ist eine autosomal-rezessive Systemerkrankung, die mit einer Häufigkeit von 1:200.000 auftritt. Das Krankheitsbild kennzeichnet sich durch eine progressive zerebelläre Ataxie, konjunktivale Teleangiektasien, humorale und zelluläre Immundefizienten, eine vermehrte Strahlensensitivität sowie eine erhöhte Malignominzidenz. Der Tod tritt meist im zweiten oder dritten Lebensjahrzehnt ein und ist Folge einer pulmonalen Insuffizienz bei Lungenfibrose oder Tumoren des lymphoretikulären Systems.

Die vielfältigen Aspekte der AT bedingen, dass eine optimale Versorgung der Betroffenen und deren Familien nur in einem spezialisierten Zentrum mit regelmäßigen Vorstellungen gewährleistet ist. Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum steht ein Team von pädiatrischen Pneumologen, Immunologen, Neurologen, Endokrinologen und Biologen zur Verfügung, die mittlerweile über 40 Patienten mit AT betreuen. Außerdem steht für Ärzte und Angehörige eine eigene Internetseite (www.info-AT.de) mit einem vielfältigen Informationsangebot über die Seltene Erkrankung bereit.

Über das Klinikum der J.W. Goethe-Universität
Das Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, gegründet im Jahr 1914, zählt zu den führenden Hochschulkliniken Deutschlands. Es bietet seinen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche medizinische Versorgung in 25 Fachkliniken. Der enge Bezug zur Wissenschaft – Klinikum und Fachbereich Medizin betreiben zusammen 25 Forschungsinstitute – sichert den Patientinnen und Patienten eine zeitnahe Umsetzung neuer Erkenntnisse in die therapeutische Praxis. 1.169 Betten stehen zur Verfügung. Zahlreiche Institute widmen sich medizinisch-wissenschaftlichen Spezialleistungen. Jährlich werden 47.200 stationäre und 220.000 ambulante Patienten betreut. Besondere interdisziplinäre Kompetenz besitzt das Universitätsklinikum unter anderem auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Onkologie und kardiovaskulären Medizin. Auch als Standort für Organ- und Knochenmarktransplantationen, Dialyse sowie der Herzchirurgie nimmt es besondere Aufgaben der überregionalen medizinischen Versorgung wahr. Neben der Herzchirurgie besteht beim Versorgungsauftrag nach dem Hessischen Krankenhausgesetz auch in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Dermatologie und der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Alleinstellungsmerkmal für die Region Frankfurt-Offenbach. 4.055 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um die Patientinnen und Patienten. Weitere Informationen über das Klinikum der J.W. Goethe-Universität finden Sie unter http://www.kgu.de.

Für weitere Informationen:

Prof. Dr. med. Stefan Zielen
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkt Allergologie, Pneumologie und Mukoviszidose
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon (0 69) 63 01 – 83063
Fax (0 69) 63 01 – 83349
E-Mail stefan.zielen@kgu.de
Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon (0 69) 63 01 – 77 64
Fax (0 69) 63 01 – 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de

Johannes Eisenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.kgu.de

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