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Ältere Beschäftigte in Veränderungsprozessen

28.05.2010
Gescheiterte Umstrukturierungen wie bei Hertie, Quelle, dem Bremer Vulkan oder erfolgreiche Restrukturierungen wie bei EON oder LOEWE, viele Arbeitnehmer erleben den Wandel als persönliche und berufliche Krise.

Dabei stehen Gesundheit, Identität und berufliche Kompetenz der Beschäftigten unter Druck. Die Tagung „Ältere Arbeitnehmer im beruflichen Veränderungsprozess“ greift die Frage auf, wie sich Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Kompetenz in der Krise erhalten und entwickeln lassen.

Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ausgerichtete Tagung findet am Freitag, 18. Juni 2010, in der DASA in Dortmund statt.

Die Wirtschaft verändert sich kontinuierlich. Ausgang, Dynamik und Richtung des Wandels sind unterschiedlich und lassen sich kaum vorhersehen. Beschäftigte, Personalverantwortliche und Interessenvertretungen stehen vor großen Herausforderungen. Bei der Tagung werden diese Herausforderungen beschrieben. Ein Betriebsarzt, eine Personalentwicklerin und eine Gesundheitsberaterin berichten aus unterschiedlichen Organisationen und Branchen. Experten aus Beratung, Wissenschaft, Sozialversicherungen und der Sozialpartner schlagen Lösungen vor und diskutieren Stärken und Schwächen bestehender Rahmenbedingungen. Das gesamte Programm befindet sich unter http://www.baua.de/termine im Internet.

Die Tagung wendet sich an Personalverantwortliche und Interessenvertretungen sowie an Vertreter aus Beratung und Betriebsmedizin, von Sozialversicherungen, Arbeitsverwaltungen, Verbänden und Gewerkschaften. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung bei Hildegard Simon, Fax 0231 9071-2299, E-Mail: veranstaltungen@baua.bund.de

Die Veranstaltung ist der nationale Workshop des EU geförderten Projektes “ELDERS – ELDer Employees in companies experiencing Restructuring: Stress and well-being“. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Identifizierung der Risiken Älterer in Restrukturierungsprozessen und ökonomischen Krisen unter besonderer Berücksichtigung der gesundheitlichen Dimension.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Weitere Informationen:

http://www.baua.de/cln_094/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2010/06.18-Aeltere.html

Direkter Link zum Programm der Tagung "Ältere Arbeitnehmer im beruflichen Veränderungsprozess - Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Kompetenz erhalten und entwickeln" auf der BAuA-Website

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de/termine

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