Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

6. European Congress of Virology: Internationale Virusforschung zu Gast in Hamburg

04.08.2016

Von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung – Europas größte Virologie-Konferenz kommt im Oktober nach Hamburg

150 wissenschaftliche Vorträge, 49 Keynote Lectures, mehr als 30 Sessions und Workshops, drei Satelliten-Workshops und über 350 Poster: Vom 19. bis 22. Oktober 2016 trifft sich die virologische Spitzenforschung zum 6. European Congress of Virology (ECV 2016) in Hamburg.

International hochrenommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen für das größte Virologie-Meeting Europas im Congress Center Hamburg (CCH) auf dem Messegelände zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen auszutauschen. Angefangen bei der Grundlagenforschung bis hin zur klinischen Anwendung werden sämtliche Bereiche der Virologie während der vier Kongresstage abgedeckt. Es wird um neue Heilungsansätze von prominenten Erkrankungen, wie HIV oder Hepatitis gehen, aber auch um hochmoderne Diagnose-Technologien sowie um die Ausbreitung von neu- und wiederauftretenden Viren, wie Ebola, Zika oder weiteren hochpathogenen Viren.

Als Keynote-Speaker kommen namenhafte Experten wie Heinz Feldmann (NIADAID NIH Hamilton) oder Jonathan Towner (CDC Atlanta) nach Hamburg, um ihre neuesten Forschungsergebnisse vorzustellen.

Zum Auftakt in den Kongress finden am Vormittag des 19. Oktober 2016 drei Bus-Touren zu verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem Bereich der Virusforschung in Hamburg statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich entscheiden, ob sie das Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI), das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) oder das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME) besuchen wollen. Jeder der drei Busse kommt am Ende der Tour im neuerrichteten Centre for Structural Systems Biology (CSSB) an, wo sich die Gäste bei einem Snack für die kommenden Konferenztage stärken können.

Der European Congress of Virology wird alle zwei Jahre von der European Society for Virology (ESV) an wechselnden Standorten ausgerichtet. Im Jahr 2016 ist das Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) als Schirmherr maßgeblich für die Organisation verantwortlich. Prof. Joachim Hauber, Präsident des ECV 2016 und Leiter der Abteilung „Antivirale Strategien“ am HPI, freut sich darauf, die Kongressbesucherinnen und -besucher in Hamburg empfangen zu dürfen: „Der ECV 2016 bietet ein unglaublich breit aufgestelltes Programm und wird sicher ein unvergessliches Event für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden, von dem die europäische Virusforschung nachhaltig profitieren wird.“

Prof. Dr. Joachim Hauber: joachim.hauber@hpi.uni-hamburg.de
Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie,
Hamburg

ALLGEMEINE INFOS:

Der European Congress of Virology (ECV 2016), 19. bis 22. Oktober 2016 im CCH Hamburg

Ziel des European Congress of Virology ist es, sämtliche Aspekte der Virusforschung mit einem breitgefächerten Programm abzudecken. Dabei sollen alle Disziplinen der Virologie angesprochen werden - von der Diagnose, der Prävention, der Kontrolle bis hin zur klinischen Behandlung und den Herausforderungen in der Erforschung von Viruserkrankungen.

Mit mehr als 150 wissenschaftlichen Vorträgen, über 30 Sessions und Workshops, 49 international renommierten Keynote-Speakern, 3 Satelliten Symposien und über 350 Postern, bietet der European Congress of Virology ein einmaliges Programm, das speziell darauf zugeschnitten ist, alle Interessensgebiete und Anforderungen der Virologie abzudecken – von der Grundlagenforschung zur translationalen Forschung bis hin zur Anwendung.

Der Kongress findet vom 19. bis 22. Oktober 2016 im Congress Center Hamburg (CCH) statt.

Details zur Anmeldung, zu Hotelkontingenten, dem Programm und den drei Bustouren zu verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt Hamburg gibt es unter www.eurovirology2016.eu.

Eine CME-Anerkennung als ärztliche Fortbildungsmaßnahme liegt für die Veranstaltung vor.

Der European Congress of Virology findet alle zwei Jahre unter Schirmherrschaft der European Society for Virology (ESV) statt und wird von einem jeweils wechselnden ESV-Mitglied vor Ort ausgerichtet. Das Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) hat den Kongress für das Jahr 2016 als Schirmherr nach Hamburg holen dürfen und ist maßgeblich an der Organisation beteiligt.

Weitere Informationen und Anmeldung zu Kongress:

www.eurovirology2016.eu

Twitter: @ECV_16HH, #ECV2016

Weitere Informationen:

http://www.eurovirology2016.eu Webseite zum ECV 2016
http://bit.ly/2aSGl3O PM auf der HPI-Webseite
http://www.hpi-hamburg.de Webseite des HPI

Dr. Franziska Ahnert | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle
21.08.2018 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten
17.08.2018 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics