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500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017

Wie kommt Wissenschaft ins Gespräch mit der Öffentlichkeit? Bei einer Fachtagung der Initiative Wissenschaft im Dialog geht es Ende November um aktuelle Trends und Themen der Wissenschaftskommunikation

Rund 500 Kommunikatoren aus Wissenschaft und Forschung sind Ende November zu Gast in Braunschweig. Unter dem Motto „Was erreicht wen? – Techniken und Werkzeuge der Wissenschaftskommunikation“ diskutieren sie auf dem 10. Forum Wissenschaftskommunikation aktuelle Strategien zur Vermittlung von Themen aus der Forschung.


Wissenschaft im Dialog (WiD) organisiert diese größte Fachtagung für Wissenschaftskommunikation im deutschsprachigen Raum vom 27. bis 29. November 2017 in Braunschweig. Das Forum Wissenschaftskommunikation richtet sich an Wissenschaftler, Journalisten, Vertreter von Hochschulen und Forschungseinrichtungen und bringt all jene zusammen, deren Interesse der Vermittlung von Wissenschaft gilt.

„Wir Wissenschaftskommunikatoren möchten interessierte Menschen erreichen und den Austausch zwischen Gesellschaft und Wissenschaft fördern. In Zeiten wachsender Skepsis gegenüber Fakten und Experten ist es besonders wichtig, zu zeigen wie Wissenschaft funktioniert und welchen Mehrwert gesicherte Erkenntnisse für die Gesellschaft darstellen“, sagt Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog.

„Die Frage, mit welchen Formaten und über welche Kanäle welche Zielgruppen erreicht werden können, ist dabei zentral. Deshalb liegt ein Schwerpunkt des Forum Wissenschaftskommunikation in diesem Jahr auf verschiedenen Techniken der Wissenschaftskommunikation.“ Sessions, Workshops und verschiedene andere Diskussionsformate bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in neue Trends und Themen.

WiD ist mit dem Forum Wissenschaftskommunikation in diesem Jahr Gast in einer der forschungsintensivsten Regionen Europas. Auch Forscherinnen und Forscher aus Braunschweig beteiligen sich: In der Session „Fake News in der Wissenschaft“ gehen die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Monika Taddicken von TU Braunschweig, Prof. Dr. Harald Rau vom Institut für Medienmanagement der Ostfalia Hochschule und Prof. Dr. Rolf Nohr, Medienforscher an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, der Frage nach, wie die Wissenschaft auf Falschmeldungen reagieren kann und ob wir eine „Fake-News-Polizei“ brauchen.

Das Satellitenprogramm des Forums bietet Einblicke in Braunschweiger Forschungseinrichtungen: Bei einer Führung in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt erfahren die interessierten Kommunikatoren, wie präzise Atomuhren sind. Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung geht es um Antibiotika-Resistenzen und den Wettlauf mit Bakterien.

Am Julius-Kühn-Institut erklären Wissenschaftler, wie Satellitenbilder die Zukunft der Landwirtschaft beeinflussen. Und bei einer Führung durch den größten Krankhausbunker Deutschlands erfahren die Forumsteilnehmer anhand von Zeitzeugenberichten wie die Braunschweiger während des Zweiten Weltkriegs dort Schutz fanden.

Das 10. Forum Wissenschaftskommunikation wird gefördert von der Klaus Tschira Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Veranstaltung wird unterstützt von Braunschweig Stadtmarketing GmbH, Stadt Braunschweig, academics, Die Zeit, DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung/Wissenschaftsjahr 2018.

Information und Anmeldung: www.forum-wissenschaftskommunikation.de

Weitere Informationen:

http://www.forum-wissenschaftskommunikation.de

Dorothee Menhart | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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