Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

5. NRW Nano-Konferenz in Dortmund eröffnet

18.09.2012
Ministerin Schulze: NRW ist exzellenter Forschungsstandort im Bereich der Nanotechnologie
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat die zweitägige NRW Nano-Konferenz am 18. und 19. September in Dortmund eröffnet. Im Mittelpunkt stehen die Chancen der Nanotechnologie für Mensch und Umwelt. Darüber hinaus diskutieren internationale Fachleute, wie möglichen Risiken vorgebeugt werden kann.

„Fortschritt gibt es nur mit Schlüsseltechnologien wie der Nanotechnologie", erläuterte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Sie können vielfach technologisch angewandt werden, etwa um Materialien zu härten oder ihre Oberflächen widerstandsfähiger zu machen. Die Nanotechnologie ist dabei die Antwort auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen."

„Auf dem Gebiet der Nanotechnologie gehört das Land NRW international zu den Vorreitern. Die Stadt Dortmund hat sich zu einem der führenden Standorte der Mikro- und Nanotechnologie entwickelt. Mit 45 Unternehmen und rund 2.300 Beschäftigten zählt sie zu den europaweit drei größten Clustern der Branche“, so Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, die die Nano-Konferenz gemeinsam mit dem NRW-Wissenschaftsministerium und dem Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW veranstaltet.

Die Konferenz im Kongresszentrum der Westfalenhallen beleuchtet in diesem Jahr die aktuellen Entwicklungen der Nanotechnologie in den vier Themenbereichen Graphen, Nanotechnologie für die Umwelt, Sicherheit im Umgang mit Nanotechnologie und Nanophotonik. Die Errungenschaften der Nanophotonik kommen bereits in Büros, Arbeits- und Wohnzimmern auf der ganzen Welt zum Einsatz: „Im Motherboard oder im Prozessor von Computern befinden sich Transistoren. Ihre Herstellung mit immer kleineren Abmessungen ist nur mit Hilfe der Nanophotonik möglich“, erläuterte Prof. Dr. Manfred Bayer von der Technischen Universität Dortmund.
Über den aktuellen Stand der Sicherheits-Forschung berichtete der Leiter des Biomedizinischen Technologiezentrums an der Universität Münster, Dr. Jürgen Schnekenburger: „Hier geht es um die Sicherheit vor allem von Nanopartikeln, die weltweit in immer mehr industriellen Produkten zum Einsatz kommen.“ Er sehe derzeit „absolut keinen Anlass, das potenzielle Risiko von Nanomaterialien zu dramatisieren.“

Zur NRW Nano-Konferenz treffen sich die national und international führenden Köpfe bereits zum fünften Mal in Dortmund. „NRW ist heute ein exzellenter Forschungsstandort, auch im Bereich der Nanotechnologie. Nicht zuletzt dank des Clusters NanoMikro+Werkstoffe", lobte Ministerin Schulze die Arbeit der Beteiligten. „Das wollen und werden wir weiter entwickeln." Veranstaltet wird die 5. NRW Nano-Konferenz vom Wissenschaftsministerium NRW gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Dortmund und dem Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW. Partner der Konferenz sind die MST.factory dortmund und IVAM, Fachverband für Mikrotechnik.

Dirk Borhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle
21.08.2018 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten
17.08.2018 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

In Form gebracht

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Superauflösende Mikroskopie - Neue Markierungssonden im Nanomaßstab

21.08.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics