Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

4. EuCheMS: FIZ CHEMIE zeigt professionelle Informationsdienste für Lehre, Forschung und Entwicklung in der Chemie

15.08.2012
FIZ CHEMIE stellt auf dem 4. EuCheMS Chemistry Congress in Prag, Tschechien, moderne Informationsdienste für die Lehre, Forschung und Entwicklung in der Chemie und ihren benachbarten Gebieten vor / ChemInform RX und ChemgaPedia werden mit neuen Oberflächen vorgestellt / Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FIZ CHEMIE informieren über Ihre Produkte am Stand 6 auf der Firmenausstellung der EuCheMS

Auf der 4. EuCheMS vom 26. - 30. August 2012 in Prag zeigt FIZ CHEMIE, wie professionelle Informationsdienste heute Lehre, Forschung und Entwicklung effizient bei der Lösung fachlicher Aufgaben unterstützen können.

Die EuCheMS ist der jährliche Chemiekongress der European Association for Chemical and Molecular Sciences (EuCheMS), in der über 40 nationale Fachgesellschaften aus 30 Ländern Europas organisiert sind. Sie vertreten gemeinsam rund 150.000 Einzelmitglieder.

Für ChemInform Reaction Library (CIRX) und ChemgaPedia werden in diesem Jahr neue Benutzeroberflächen mit aktueller Softwaretechnologie entwickelt. FIZ CHEMIE wird die beliebten Fachinformationsquellen mit neuen Funktionen, neuer Optik und vereinfachten Navigationsstrukturen ausstatten.

In diese Entwicklungen fließen insbesondere die Ergebnisse aus umfassenden Nutzerbefragungen ein. Am FIZ CHEMIE Stand Nr.6 der Ausstellung, die im Rahmen der EuCheMS stattfindet, informieren die Produktmanagerinnen Dr. Kirsten Hantelmann und Ulrike Schramke anhand von Demo-Versionen über die vielfältigen geplanten Änderungen.

Die hoch entwickelten Reaktionendatenbanken CIRX und SPORE (Solid Phase Organic Reactions) helfen dem Chemiker gezielt, Synthesewege für die Herstellung neuer Verbindungen zu finden. Struktur- und Substrukturanfragen können einzeln oder kombiniert mit anderen Parametern wie Katalysator, Reagenz, Ausbeute oder Enantiomerenüberschuss (ee-Wert) an die Datenbank gestellt werden und liefern so schnell und zielorientiert geeignete Reaktionen und Reaktionspfade. In CIRX sind rund 1,5 Millionen seit 1990 in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichte Reaktionen bereitgestellt. In der Datenbank SPORE stehen für die Planung von Synthesen über Polymer-gebundene organische Verbindungen rund 47.000 Reaktionen aus etwa 7.000 Zeitschriftenartikeln und Patentschriften bereit. Einzigartig an CIRX und SPORE sind die Reaktionsschemata. Sie zeigen die Reaktionen im Kontext der Originalarbeit und erlauben so einen schnellen Überblick über die Anwendbarkeit der gefundenen Reaktionen für das eigene Entwicklungsvorhaben.

ChemgaPedia, das mit über 500.000 Zugriffen pro Monat überaus beliebte eLearning-Angebot von FIZ CHEMIE, wird mit neuer Optik und einer klaren Navigation Studierenden und Schüler/-innen das Lernen mit der ChemgaPedia noch einfacher, intuitiver und interaktiver machen. Auf der Plattform, die kostenlos genutzt werden kann, stehen rund 1.700 Lerneinheiten mit 18.000 Einzelseiten zum Lehr- und Lernstoff der Chemie bereit. Um Inhalte gezielt zu finden und eine Orientierung in der Fülle des Materials zu bieten, werden neben der Volltextsuche thematisch-didaktisch vorbereitete Lernpfade angeboten. Kommentarfunktionen und verschiedene Möglichkeiten zur Interaktion ergänzen das Selbstlernangebot. In Prag zeigt FIZ CHEMIE mit dem Modell einer Influenzmaschine und eLearning-Terminal, wie effizient mit Hilfe der Lerneinheiten in ChemgaPedia Fachwissen aus der Chemie und ihren benachbarten Gebieten anschaulich für die praktische Anwendung vermittelt werden kann.

Das Chemische Zentralblatt, von 1830 bis 1969 wichtigstes Nachschlagewerk der Chemie, wurde von FIZ CHEMIE vollständig digitalisiert und gemeinsam mit dem Forschungs- und Entwicklungspartner InfoChem GmbH, München, so aufbereitet, dass auf das Wissen mit allen für die Chemie- und Patentrecherche relevanten Suchverfahren zugegriffen werden kann. Anhand der digitalen Version des Chemischen Zentralblattes zeigt Produktverantwortlicher Stephan Heineke auf der EuCheMS, was man aus 140 Jahren gedruckt publizierten Forschungsfortschritts durch Retrodigitalisierung und neue Suchtechnologien an neuen Erkenntnissen gewinnen kann. Die Volltextsuche wird professionell ergänzt durch den Informationszugriff per Struktur- und Teilstruktursuche, die InfoChem als Partner von FIZ CHEMIE bereitstellt.

Weitere Informationen
FIZ CHEMIE
Postfach 12 03 37
D-10593 Berlin
http://www.chemistry.de
E-Mail: info@fiz-chemie.de

Für die Presse:
Annette Prahl
Tel.: +49 (0)30 / 399 77- 110
E-Mail: prahl@fiz-chemie.de

Über FIZ CHEMIE
FIZ CHEMIE ist eine von Bund und Ländern geförderte gemeinnützige Einrichtung mit der primären Aufgabe, der Wissenschaft, Lehre und Industrie qualitativ hochwertige Informationsdienstleistungen im Bereich der allgemeinen Chemie, chemischen Technik und angrenzender Gebiete zur Verfügung zu stellen. FIZ CHEMIE unterhält Beziehungen zu Forschungs- und Informationseinrichtungen im In- und Ausland und hat Marketingabkommen mit Partnerorganisationen weltweit. Das Fachinformationszentrum engagiert sich für die Weiterentwicklung und Verknüpfung der nationalen und internationalen chemischen Fachinformation. FIZ CHEMIE ist ein Institut der wissenschaftlichen Infrastruktur in der Leibniz-Gemeinschaft (WGL).

Vanessa Vogt-Herrmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.chemistry.de
http://www.fiz-chemie.de

Weitere Berichte zu: CIRX ChemgaPedia Cheminform EuCheMS FIZ InfoChem Lerneinheiten Optik Spore Volltextsuche Zentralblatt reaction

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen
19.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics