Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3D Fabrics Conference bringt Industrie und Wissenschaft zum Thema 3D-Textilien zusammen

24.08.2012
3D-Textilien werden weltweit in der Industrie immer stärker nachgefragt, z. B. in der Automobil-, Bau- und Medizinindustrie. Dabei haben 3D-Textilien verschiedene Vorteile. So können auf Standardwebmaschinen 3D-Gewebe entweder flach oder als Profil für Faserverbundanwendungen ohne umständliche zusätzliche Schritte produziert werden.

Ähnliche Entwicklungen gibt es in anderen traditionellen Flächenherstellungsverfahren wie dem Stricken, Flechten oder Wirken. Für Medizinanwendungen können Schläuche samt Verzweigungen mit 3D-Technologien in einem Arbeitsschritt produziert werden.

Dabei lassen sich unterschiedlichste Materialien wie PVDF, Glas oder Carbon verarbeiten. Der hohe Bedarf an 3D-Textilien veranlasste das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen gemeinsam mit der Firma TexEng Software Ltd. und der University of Manchester zur Durchführung der 4. World Fabrics Conference vom 10.-12. September in Aachen.

Ziel der Konferenz
Ziel der Konferenz ist es, Experten aus Industrie und Wissenschaft im Bereich 3D-Textilien zusammen zu bringen. Der Wunsch der Industrie nach leichteren und einfacher produzierbaren 3D-Textilien wird durch den gemeinsamen Wissensaustausch schneller befriedigt. Gastgeber der Konferenz sind die Exzellenzuniversität RWTH Aachen und das Institut für Textiltechnik, das eine Vorreiterrolle im Bereich Forschung und Entwicklung innerhalb der Textiltechnik inne hat.
Die Experten erhoffen sich von der Veranstaltung einen Innovationsschub für die produzierende Industrie. Gemäß Prof. Gries, ITA, werden 5-10 % der deutschen Textil-Umsätze in Verbindung mit den stark wachsenden 3D-Texilien erbracht.
Anmeldung unter www.texeng.co.uk/3D_2012/conferenceregister.html

Hintergrund
Die 3D Fabrics Conference fand bisher in Manchester UK, Greenville, South Carolina, USA, und Wuhan, China, statt. Die 4. 3D Fabrics Conference findet vom 10.-11. September 2012 im Super C der RWTH Aachen University statt. Am 12.9. wird das Institut für Textiltechnik besichtigt.

Über das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University

Die Kernkompetenzen des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University liegen in der Entwicklung von Textilmaschinen und –komponenten, neuen Werkstoffen und neuen Verfahren zur Herstellung von Textilien. Für Industrieunternehmen bietet das ITA Weiterbildung und Seminare sowie Forschungsdienstleistungen gemeinsam mit der Partnerfirma 3T TextilTechnologieTransfer GmbH an. Daneben bildet das ITA Studierende verschiedener Fachrichtungen in Textiltechnik aus und ermöglicht die Promotion zum Dr.-Ing. Weitere Informationen finden Sie unter www.ita.rwth-aachen.de.

Über TexEng Software Ltd.

TexEng Software Ltd. wurde gegründet, um Computer Programme zu erstellen, welche der Industrie helfen, technische Textilien zu designen, herzustellen und deren Effizienz vorherzusagen. Weitere Optionen sind die Beratungsfunktion und die Organisation von Konferenzen, besonders zu 3D Fabrics-Technologien. Weitere Informationen finden Sie unter www.texeng.co.uk.

Über die University of Manchester

Aufbauend auf ihrem historischen Prestige, passt sich die University of Manchester auch heute noch an die Bedürfnisse der Studenten an, indem sie in die weltweit besten Einrichtungen für Lehre, Lernen, Forschung und Freizeitaktivitäten investiert. An der University of Manchester werden die Chancen maximiert, sich nach dem Abschluss einen hochqualifizierten Beruf zu sichern.

Denn die Universität gilt stets als die beste Berufsvorbereitungsstätte Großbritanniens. Mit Lehre und Forschung auf höchster Qualitätsbasis sowie dem am breitesten gefächerten Kursangebot kann sie mit den weltbesten Universitäten konkurrieren. Die University of Manchester ist die größte Universität Großbritanniens, welche den Studenten eine riesige Auswahl an Bachelor- und Masterprogrammen sowie exzellenten Fakultäten und Studienberatungen bietet. Weitere Informationen finden Sie unter www.manchester.ac.uk.

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.manchester.ac.uk
http://www.texeng.co.uk/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen
19.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics