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3. Clusterkonferenz des Innovationsclusters Metall-Keramik-Kunststoff

06.09.2010
Zur 3. Clusterkonferenz lädt am Freitag, 17. September, ab 13.00 Uhr die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis Vertreter aus Unternehmen und Einrichtungen der Forschung und Entwicklung zum Ideen- und Informationsaustausch nach Höhr-Grenzhausen ins Keramikmuseum Westerwald ein.

Der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff ist eine Vernetzung der Branchen mit dem Ziel, Innovationen zu fördern und Netzwerke zwischen den Unternehmen, Instituten sowie Hochschulen zu knüpfen. Die Konferenz stellt Unternehmen, Technologien, Forschungsprojekte und Zukunftsinitiativen des Clusters vor.

Das Programm der 3. Clusterkonferenz fokussiert diesmal den Werkstoff Keramik. An ausgewählten Beispielen wird gezeigt, wie innovativ und kreativ Unternehmen aus der Region in Zusammenarbeit mit der Forschung neue Produkte entwickeln. So beschäftigt sich der Themenblock "Technik und Design" mit der Computer to Glass Technologie, die den Direktdruck auf feste Substrate mit funktionalen Trockentonern ermöglicht. Diese finden unter anderem bei der Dekoration von Glas und Keramik sowie in der Herstellung von 3D-Modellen Anwendung. Der Vortrag "Durch Synergie zum Erfolg" präsentiert die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Werkstoffkombination Keramik-Metall.

Wie keramische Körper mit außergewöhnlichen Eigenschaften die Zukunft der Energieversorgung sichern können, beleuchtet der Programmteil "Energie durch Keramik". Den Stellenwert für weltweite Produktionsstätten mit Feuerfestmaterialien zeigt der Beitrag "Keramik, der Schlüssel für heiße Öfen" auf. In Verbindung mit der begleitenden Tischmesse, auf der sich Unternehmen und Institute vorstellen, bildet der Kongress eine attraktive Plattform für die Präsentation aktueller Entwicklungen und für die Anbahnung neuer Kontakte für zukünftige Kooperationen von individuellen Vorhaben bis hin zu Verbundprojekten.

Der Cluster will das nördliche Rheinland-Pfalz zur lnnovationsregion speziell für Betriebe aus den Bereichen Metall, Keramik, Kunststoff und Oberflächentechnik weiterentwickeln. Das Netzwerk leistet einen aktiven Beitrag zum Technologietransfer und zur Initiierung von Verbundprojekten mit neuer Wertschöpfung. Durch eine Vernetzung der Branchen sollen nicht zuletzt Innovationen gefördert werden, bei denen die unterschiedlichen Materialien Metall, Keramik und Kunststoff einfließen. Die Westerwaldregion mit ihren hochwertigen Tonvorkommen und spezifischen Forschungs- und Schulungseinrichtungen ist weltweit bekannt als ein Zentrum der keramischen Wirtschaft. Die Institution des Bildungs- und Forschungszentrums Keramik (BFZK) ist hierbei ein wichtiger Bestandteil des Clusters.

Die beiden ersten Clusterkonferenzen im November 2009 und April 2010 nutzten mehrere hundert Teilnehmer als willkommenes Forum für neue Kontakte. Die halbjährlichen Konferenzen sind ein wesentlicher Bestandteil des Clusters, um den Austausch aller Beteiligten zu fördern und zu stärken. Die 3. Clusterkonferenz wird von Herrn Landrat Achim Schwickert eröffnet. Die Schlussrede mit dem Titel "Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff, Wege zum Erfolg" hält der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Staatsminister Hendrik Hering.

Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff

Der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff ist ein wichtiges Projekt der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald. Die Branchen Metall, Keramik, Kunststoff und die Oberflächentechnik sind Schwerpunktbranchen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges befinden sich hier über 250 Unternehmen mit mehr als 25.000 Arbeitsplätzen. Ziel der Clusterinitiative ist die Vernetzung der Innovationspotenziale und die Bündelung der Kompetenzen aus Universitäten, Fachhochschulen, ortsansässigen Forschungseinrichtungen sowie den Unternehmen der Region, um innovative Produkte und Prozesse bis zur Marktreife zu entwickeln und somit zukunftsfähige Arbeitsplätze zu erhalten und zu generieren.

Markus Schardt | Duchstein & Partner
Weitere Informationen:
http://www.metall-keramik-kunststoff.de

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