Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2020 – Bremen im Zeichen der Korallenriffe

09.01.2020

Die Universität Bremen ist im Juli Gastgeberin der weltweit bedeutendsten Korallenriffkonferenz. Bereits ab Januar gibt es dazu öffentliche Veranstaltungen in der Stadt. Das Symposium findet erstmals in Europa statt und ist bislang die größte meereswissenschaftliche Konferenz in Deutschland. Auf der Veranstaltung vom 5. bis 10. Juli 2020 werden rund 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 90 Ländern erwartet. Um auch die breite Öffentlichkeit teilhaben zu lassen, sind zahlreiche Begleitveranstaltungen geplant.

Partner des Internationalen Korallenriff Symposiums (ICRS) sind das Übersee-Museum Bremen, das Haus der Wissenschaft, die Wirtschaftsförderung Bremen und das Magazin Science Notes. Am Samstag, 11. Januar 2020, eröffnet der Tagungsvorsitzende des ICRS, Professor Christian Wild von der Universität Bremen, eine Vortragreihe im Haus der Wissenschaft.


2016 konnte erstmals in Neukaledonien beobachtet werden, dass manche Korallen fluoreszieren bevor sie ausbleichen.

Copyright: The Ocean Agency

„Korallenriffe in der Krise“ lautet der Titel seines Beitrags, in dem er die Zuhörerinnen und Zuhörer in die existenzbedrohenden Probleme dieser Ökosysteme und mögliche Lösungsansätze einführt. Von Januar bis Juli 2020 wird dann einmal im Monat bei der Reihe „Wissen um 11“ die faszinierende und bedrohte Unterwasserwelt der tropischen Korallenriffe das Vortragsthema im altehrwürdigen Gebäude in der Sandstraße 4/5 sein. Der Eintritt ist frei.

„Korallenriffe – vielfältig. verletzlich. verloren?“ im Übersee-Museum Bremen

Im Übersee-Museum eröffnet am 11. Juni 2020 um 18 Uhr die Ausstellung „Korallenriffe – vielfältig. verletzlich. verloren?“. Besucherinnen und Besucher können dort vom 12. Juni bis 4. Oktober 2020 alles Wissenswerte über die Bedeutung der Korallenriffe für die Ozeane und Menschen sowie über ihre Bedrohungen durch Überfischung, Verschmutzung, Klimawandel und Ozeanversauerung erfahren.

Zudem gibt es Informationen über wirksame Schutzmaßnahmen. Die Ausstellung ist zweisprachig (englisch/deutsch) und somit auch für internationale Gäste Bremens einen Besuch wert. Gemeinsam kuratiert wurde sie vom Übersee-Museum und dem Organisationsteam des ICRS 2020 der Universität Bremen.

Fotoausstellung im Haus der Wissenschaft

„Bunte Vielfalt, weißer Tod – was uns Farben über Korallenriffe verraten“ ist der Titel der Fotoausstellung im Haus der Wissenschaft, die vom 26. Juni bis 27. August 2020 zu sehen sein wird. Hier werden die besten Fotografien eines internationalen Fotowettbewerbs im Rahmen des ICRS 2020 zu den Themen Schönheit, Bedrohung und Erforschung der Korallenriffe gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Angebote für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler

Während des Internationalen Korallenriffsymposiums wird das Magazin Science Notes eine Abendveranstaltung durchführen, die sich vor allem an das junge Publikum richtet. Zudem ist im Übersee-Museum Bremen ein mehrtägiger Workshop unter Leitung des australischen Meeresbiologen Nathan Cook geplant, zu dem auch Bremer Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler herzlichst eingeladen werden.

Kostenfreie Broschüre „Korallenwissen“

Bei den einzelnen Begleitveranstaltungen liegt die kostenfreie Broschüre „Korallenwissen“ aus. Sie führt mit verständlichen Texten und eindrucksvollen Fotografien in die Welt der Korallenriffe ein. Die Broschüre konnte mit Hilfe der Firma Envirocom und der Wirtschaftsförderung Bremen realisiert werden.

Teil von „Phänomenal 2020“

Alle Begleitveranstaltungen sind Teil von „Phänomenal 2020“. Unter diesem Titel lädt Bremen von Januar bis September 2020 alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt ein, in die Welt der Wissenschaft einzutauchen.

Über die Universität Bremen:

Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit sieben Partnerinstitutionen gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine Europäische Universität. Das Netzwerk YUFE – Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Region ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Heinz Krimmer
ICRS 2020 Konferenzsekretariat
Marine Ökologie
Universität Bremen
E-Mail: heinz.krimmer@icrs2020.de

Weitere Informationen:

http://www.icrs2020.de
http://www.bremen-phaenomenal.de
http://www.uebersee-museum.de
http://www.hausderwissenschaft.de
http://www.sciencenotes.de
http://www.uni-bremen.de

Meike Mossig | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“
08.07.2020 | Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

nachricht Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin
07.07.2020 | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hammer-on – wie man Atome schneller schwingen lässt

Schwingungen von Atomen in einem Kristall des Halbleiters Galliumarsenid (GaAs) lassen sich durch einen optisch erzeugten Strom impulsiv zu höherer Frequenz verschieben. Die mit dem Strom verknüpfte Ladungsverschiebung zwischen Gallium- und Arsen-Atomen wirkt über elektrische Wechselwirkungen zurück auf die Schwingungen.

Hammer-on ist eine von vielen Rockmusikern benutzte Technik, um mit der Gitarre schnelle Tonfolgen zu spielen und zu verbinden. Dabei wird eine schwingende...

Im Focus: Kryoelektronenmikroskopie: Hochauflösende Bilder mit günstiger Technik

Mit einem Standard-Kryoelektronenmikroskop erzielen Biochemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstaunlich gute Aufnahmen, die mit denen weit teurerer Geräte mithalten können. Es ist ihnen gelungen, die Struktur eines Eisenspeicherproteins fast bis auf Atomebene aufzuklären. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "PLOS One" veröffentlicht.

Kryoelektronenmikroskopie hat in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, besonders um die Struktur von Proteinen aufzuklären. Die Entwickler...

Im Focus: Electron cryo-microscopy: Using inexpensive technology to produce high-resolution images

Biochemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have used a standard electron cryo-microscope to achieve surprisingly good images that are on par with those taken by far more sophisticated equipment. They have succeeded in determining the structure of ferritin almost at the atomic level. Their results were published in the journal "PLOS ONE".

Electron cryo-microscopy has become increasingly important in recent years, especially in shedding light on protein structures. The developers of the new...

Im Focus: Neue Schlankheitstipps für Computerchips

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn man elektronische Bauteile immer kleiner machen will, braucht man dafür auch die passenden Isolator-Materialien.

Immer kleiner und immer kompakter – das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte...

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Anwendungslabor Industrie 4.0 der THD: Smarte Lösungen für die Unikatproduktion

14.07.2020 | Informationstechnologie

Neue Kunststoff-Schaltschränke AX von Rittal

14.07.2020 | Maschinenbau

Förderanlagen: Mehr Flexibilität durch optimierte Layouts

14.07.2020 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics