Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2. VDI-Expertenforum: Wetterradar - Anwendungen für die Wasserwirtschaft

12.08.2014

Gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst stellt die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN auf einem Expertenforum am 5. November die Anwendungen des Wetterradars für die Wasserwirtschaft vor

Die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und in Abstimmung mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) das zweite VDI-Expertenforum Wetterradar am 5. November 2014 in Offenbach.

Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung sind die Anwendungen des Wetterradars für die Wasserwirtschaft. Neben den klassischen Methoden der Niederschlagsbestimmung findet die Fernerkundung der Atmosphäre mithilfe von Radar einen zunehmend wichtigeren Platz unter den Messmethoden zur Ermittlung meteorologischer Parameter.

Die Radartechnologie ermöglicht die Erfassung von Niederschlagsgebieten über große Flächen in Echtzeit. Die ermittelten Radardaten ergänzen das konventionelle Bodenniederschlagsmessnetz und ermöglichen in Kombination mit diesem deutlich präzisere flächenhafte Messungen. Durch die große Datendichte wird darüber hinaus eine quantitative Niederschlagsvorhersage bis zu etwa zwei Stunden möglich.

Niederschlagsprozesse werden heute immer stärker auch bei Fragen zur Luftreinhaltung berücksichtigt. Die sehr hohe zeitliche und räumliche Auflösung des Wetterradars ist ebenso für die urbane Hydrologie von Bedeutung.

Die Daten helfen hier unter anderem bei der Bemessung wasserwirtschaftlicher Bauwerke und bei der Vorhersage von Hochwasserereignissen. Genaue Niederschlagsmessungen und Niederschlagsvorhersagen haben auch einen hohen ökonomischen Stellenwert.

Wichtig sind sie vor allem im Straßen-, Schienen- und Luftverkehr, in der Flussschifffahrt, dem Baugewerbe, der Land- und Forstwirtschaft sowie für öffentliche Institutionen oder Versicherungen.

Ziel des zweiten VDI-Expertenforums Wetterradar ist es, Grundlagenwissen zu schaffen, Anwendungsmöglichkeiten und Beispiele der guten Praxis aufzuzeigen und damit das Vertrauen in die gezielte Nutzung von Radarinformationen zu stärken. Die während des Expertenforums eingeplanten Diskussionszeiten sollen zur Behandlung von offenen Fragen dienen und den Weg für eine weitere Nutzung von Wetterradardaten und -informationen vorbereiten.

Im September 2014 wird die Richtlinie VDI 3786 Blatt 20 „Umweltmeteorologie - Bodengebundene Fernmessung des Niederschlags - Wetterradar“ zum Preis von EUR 135,60 im Beuth Verlag www.beuth.de  erscheinen.

Weitere Informationen und Anmeldung www.vdi.de/wetterradar2014

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker
Ingenieure brauchen eine starke Vereinigung, die sie bei ihrer Arbeit unterstützt, fördert und vertritt. Diese Aufgabe übernimmt der VDI Verein Deutscher Ingenieure. Seit über 150 Jahren steht er Ingenieurinnen und Ingenieuren zuverlässig zur Seite. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Das überzeugt: Mit 152.000 Mitgliedern ist der VDI die größte Ingenieurvereinigung Deutschlands.

Weitere Informationen:

http://www.vdi.de/wetterradar2014 - Information und Anmeldung

Stephan Berends | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?
21.06.2018 | ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung

nachricht Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?
21.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Im Focus: Revolution der Rohre

Forscher*innen des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg lassen Rohrleitungen, Schläuchen oder Behältern in Zukunft regelrecht Ohren wachsen. Sie entwickelten ein innovatives akustisches Messverfahren, um Ablagerungen in Rohren frühzeitig zu erkennen.

Rückstände in Abflussleitungen führen meist zu unerfreulichen Folgen. Ein besonderes Gefährdungspotential birgt der Biofilm – eine Schleimschicht, in der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Phänomene im magnetischen Nanokosmos

22.06.2018 | Physik Astronomie

Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern

22.06.2018 | Messenachrichten

Wärmestrahlung bei kleinsten Teilchen

22.06.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics