Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

17. Mai: Weltweiter Aktionstag gegen Bluthochdruck

16.05.2012
Mehr als 120 Akteure folgen dem Aufruf der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL ® im Kampf gegen Bluthochdruck und beteiligen sich mit mehr als 200 Veranstaltungen deutschlandweit am Welt Hypertonie Tag 2012.

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit. Rund 35 Millionen Deutsche und ca. 1,5 Milliarden Menschen weltweit leiden an Bluthochdruck. Jeder Zweite über 60 Jahre ist davon betroffen. Hochrechnungen zufolge ist knapp die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland auf die Folgen von Bluthochdruck zurückzuführen - weltweit etwa sieben Millionen.

„Bluthochdruck spürt man häufig nicht“, so Dr. Joachim Leiblein, Geschäftsführer der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®. „Lange Zeit verursacht Bluthochdruck keine Beschwerden. Unbehandelt hat Bluthochdruck aber gravierende Folgen, er gilt als wichtigster Risikofaktor für Schlaganfall, Herz- und Gefäßkrankheiten oder Nierenversagen“, fährt Dr. Leiblein fort. Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, ruft die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® gemeinsam mit der World Hypertension League jährlich am 17. Mai zum Welt Hypertonie Tag auf. Ziel des Aktionstages ist es, die Öffentlichkeit für Bluthochdruck und seine Folgen zu sensibilisieren.

„Wir freuen uns, dass mehr als 120 Akteure unserem Aufruf in diesem Jahr bislang gefolgt sind“, so Dr. Leiblein. „Es zeigt, wie wichtig dieses Thema ist.“ Neben Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken beteiligen sich auch Gesundheitsämter, Betriebe und Selbsthilfegruppen. Sie organisieren deutschlandweit insgesamt mehr als 200 Veranstaltungen wie Vorträge, Blutdruckmess-Aktionen, Arzt-Patienten-Foren und Gesundheitstage. Sogar Prominente wie „Mister Sportschau“ Heribert Faßbender konnten wie z.B. in Leverkusen als Schirmherr für die Veranstaltungen gewonnen werden.

„Bluthochdruck lässt sich gut behandeln“, sagt Dr. Leiblein. „Besser ist es jedoch, Bluthochdruck zu vermeiden.“ Das Motto des Welt Hypertonie Tages 2012 lautet daher „Gesunder Lebensstil – Gesunder Blutdruck“. Denn obwohl wir täglich in der Werbung mit schlanken und gesunden Menschen konfrontiert werden, sieht die Realität anders aus. Aufgrund mangelnder Bewegung und falscher Ernährung steigt die Zahl der Menschen mit Übergewicht stetig, bestimmen Stress und Hektik zunehmend Berufsleben und Alltag. Wie in zahlreichen aktuellen Studien nachgewiesen werden konnte, steigt damit auch der Blutdruck – sogar schon bei Kindern und Jugendlichen.

Kern der Kampagne 2012 sind vier einfache Regeln für eine gesunde Lebensweise, die helfen, Bluthochdruck und seine tödlichen Folgeschäden zu vermeiden:

1. Essen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkorn- und Magermilchprodukte, wenig rotes Fleisch, Salz und Zucker. Trinken Sie ausreichend!

2. Bewegen Sie sich täglich mind. 30 Minuten. Besser wäre es, wenn Sie 3x wöchentlich 20-60 Minuten Ausdauersport betreiben.

3. Sorgen Sie mit regelmäßigen Pausen für Momente der Ruhe und Entspannung zur Erholung von Geist und Körper.

4. Nutzen Sie die Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Arzt und prüfen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck.

Weitere Informationen und alle Termine zum Welt Hypertonie Tag 2012 können im Internet auf http://www.hypertonietag.de oder der Tagespresse entnommen werden.

Kontakt:
Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®
Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
Dr. Joachim Leiblein (Geschäftsführer)
Berliner Straße 46
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 58855-0
Fax: 06221 / 58855-25
info@hochdruckliga.de

Joachim Leiblein | idw
Weitere Informationen:
http://www.hochdruckliga.de
http://www.hypertonietag.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020
21.02.2020 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen
19.02.2020 | Technische Universität Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics