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150 Girls’Day-Aktive zur Tagung in Nürnberg

20.11.2012
Heute haben sich 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Politik, Schulen und Hochschulen sowie von Kommunen und Agenturen für Arbeit zur Girls‘Day Transfer- und Netzwerktagung Süd getroffen. Das Programm bestand aus Fachvorträgen, Beispielen aus der Praxis des Girls’Day, Workshops und Talkrunden.
Iska Schreglmann vom Bayerischen Rundfunk moderierte die eintägige Veranstaltung im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg. Die Wissenschaftsjournalistin bedauert, dass es den Girls’Day nicht schon zu ihrer Schulzeit gab. »Ich habe erst sehr spät meine Begeisterung für die Naturwissenschaften entdeckt. Heute finde ich das schade! Wenn es den Girls‘Day zu meiner Schulzeit schon gegeben hätte, wäre das sicher anders gekommen.«

Unternehmen haben das Potenzial von jungen Frauen in technischen, handwerklichen und IT-Berufen längst erkannt, doch an Bewerberinnen mangelt es noch häufig. Zu den Unternehmen, die daran etwas ändern wollen, gehört die Daimler AG. Gabriele Biela vom Werk in Wörth stellte ihr Girls’Day-Angebot für Schülerinnen vor.

»Viele Mädchen sind sich ihrer handwerklichen und technischen Begabungen keineswegs bewusst, somit werden diese Bereiche bei der Berufswahl oft nicht in Betracht gezogen.«, weiß sie zu berichten. »Der Girls‘Day ermöglicht den Mädchen, sich frühzeitig mit technischen Themen auseinander zu setzen. Das Leuchten in den Augen und der Stolz den die Mädchen ausstrahlen, wenn sie erkennen, dass sie fähig sind selbstständig eine Schaltung zu verdrahten oder eine Blechkiste herzustellen, sind unbeschreiblich.«

Am 25. April 2013 findet der nächste Girls’Day statt. In zwei Wochen beginnen die Unternehmen, Einrichtungen und Hochschulen ihre Angebote zum Girls’Day in die Aktionslandkarte unter www.girls-day.de einzutragen. Schülerinnen ab der 5. bis zur Abschlussklasse können sich unter den Angeboten eines aussuchen und kostenlos daran teilnehmen. Jährlich erreicht der Girls‘Day so weit über 100.000 Schülerinnen.

Hintergrund
Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. in Bielefeld, welches mit bundesweiten Initiativen die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern fördert.
http://www.kompetenzz.de

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
http://www.girls-day.de

Pressekontakt
Dipl.-Psych. Carmen Ruffer
Leitung Kommunikation
Telefon: 0521 / 106 7378
ruffer@kompetenzz.de

Dipl.-Journ. Almuth Reinhardt
Öffentlichkeitsarbeit Girls’Day | Boys’Day | Neue Wege für Jungs
Telefon: 0521 / 106 7387
reinhardt@kompetenzz.de

Christina Haaf | idw
Weitere Informationen:
http://www.girls-day.de
http://www.kompetenzz.de

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Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

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