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Siemens erhält Service-Großauftrag für rund 6.000 medizintechnische Geräte in Australien

09.05.2012
Im Rahmen eines Partnerprojekts mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Australische Dollar (AUD) zwischen dem westaustralischen Gesundheitsministerium und dem Dienstleistungsunternehmen Serco wurde Siemens von Serco als Subunternehmer beauftragt.

Siemens wird demnach einen Großteil der medizintechnischen Ausstattung für das neue Fiona-Stanley-Krankenhaus in Perth, Australien, als sogenannten Managed Equipment Service (MES) bereitstellen. Diese Dienstleistung beinhaltet die Beschaffung, Installation und Wartung von Diagnostik- und Behandlungsgeräten über die nächsten 15 Jahre sowie den turnusmäßigen Systemaustausch. Der MES-Vertrag umfasst eine Kapitalinvestition in Höhe von 100 Millionen AUD (rund 78 Millionen Euro) und deckt rund 6.000 Geräte von CT-Scannern bis hin zu Anästhesie-Systemen ab.

Dies ist der bisher größte Auftrag für Siemens Healthcare in Australien.

Das Fiona-Stanley-Krankenhaus in Perth ist mit einem Gesamtvolumen von zwei Milliarden AUD eines der größten Neubauprojekte im australischen Gesundheitswesen. Für das neue Krankenhaus hat das westaustralische Gesundheitsministerium dem internationalen Dienstleistungsunternehmen Serco einen Großauftrag über die gesamte Gebäudeverwaltung erteilt. Serco wiederum hat Siemens mit dem Management nahezu aller medizintechnischen Geräte in Form eines Managed Equipment Service (MES) beauftragt. Dabei handelt es sich um einen umfassenden Service-Vertrag, der nicht nur die Erstbeschaffung der Geräte beinhaltet, sondern auch die Instandhaltung, den Geräteaustausch und die Entsorgung sowie das Anwendertraining.

Siemens wird Management- und Serviceleistungen für rund 6.000 medizinische Geräte erbringen – auf nahezu allen Krankenhausstationen und in verschiedenen Medizinbereichen von der diagnostischen Bildgebung über die Labordiagnostik, Anästhesie und Audiologie bis hin zur Intensivmedizin. Im Rahmen des herstellerunabhängigen Vertrags wird Siemens die Beschaffung und das Management von Produkten verschiedener Hersteller übernehmen und sie in die Arbeitsabläufe des Krankenhauses integrieren. So wird die Versorgungsqualität optimiert und sichergestellt, dass den Patienten die besten Technologien zur Verfügung stehen. Der Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren umfasst auch den turnusmäßigen Austausch einiger Systeme durch neue Technologien.

Im Dezember 2011 begann Siemens mit der ersten Phase des Kapitalinvestitionsprogramms über 100 Millionen AUD, in der die ersten Großsysteme beschafft werden. Dazu gehören hoch entwickelte CT-Scanner, Magnetresonanztomografen und weitere bildgebende Geräte. Das Fiona Stanley-Krankenhaus soll im April 2014 eröffnen und wird dann mit 783 Betten und mehr als 5.000 Beschäftigten das wichtigste Krankenhaus der Maximalversorgung in Westaustralien sein.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2011 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro.


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