Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weniger CO2-Emissionen als Ziel

07.06.2010
Hochgenaue 3-D-Straßenvektordaten für Europas größten Fahrsimulator

Intermap Technologies, ein weltweit agierender Anbieter für 3-D-Kartierung und raumbezogene Lösungen, und die Universität Stuttgart haben heute bekanntgegeben, dass die besonders genaue und einheitliche 3-D-Straßengeometrie von Intermap für das interdisziplinäre Forschungsprojekt VALIDATE der Universität ausgewählt wurde.

Das im Rahmen der Hightech-Strategie und des Forschungsprogramms IKT2020 der deutschen Bundesregierung 2008 initiierte Projekt verfolgt das Ziel, den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen zu verringern und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 3,7 Millionen Euro gefördert. Dies ermöglicht den Aufbau einer wirkungsvollen Forschungsplattform und somit eine verbesserte Analyse der Vorteile zukünftiger elektronischer Regelungs- und Assistenzsysteme für Kraftfahrzeuge.

Ein Eckpfeiler des VALIDATE Projekts, an dem mehrere Fachbereiche der Universität Stuttgart teilnehmen, ist der Bau eines Fahrsimulators, mit dessen Hilfe intelligente Fahrerassistenzsysteme zur Kraftstoffeinsparung und Verringerung der CO2-Emissionen entwickelt werden sollen. Die Inbetriebnahme des Fahrsimulators ist für Mitte 2011 geplant. „Ein Fahrsimulator ist eine sichere und kostengünstige Vorgehensweise, um ein neues System in einer virtuellen Umgebung mit einem echten Fahrer zu testen. Dieses Forschungsprojekt konzentriert sich dabei insbesondere auf Assistenzsysteme, die durch die Beeinflussung des Fahrstils indirekt den Kraftstoffverbrauch senken“, betont Prof. Hans-Christian Reuss, Inhaber des Lehrstuhls Kraftfahrzeugmechatronik am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen der Universität Stuttgart. „Wir sind sehr erfreut, die Vorteile der 3-D-Straßendaten von Intermap nutzen zu können, die sich durch eine besonders gute Straßenabdeckung und Genauigkeit auszeichnen. Dies wird uns sicherlich dabei helfen, nützliche Ergebnisse zu erzielen“, so Reuss weiter.

„Wir sind stolz darauf, einen wesentlichen Bestandteil für ein Projekt darzustellen, das eine solide Grundlage für Fahrzeugsysteme bildet, um die CO2-Emissionen zu verringern und die Kraftstoffeffizienz zu verbessern,“ sagt Eric DesRoche, Senior Vice President, Automotive bei Intermap Technologies. „Intermap setzt auf die Bildung von beiderseits vorteilhaften Beziehungen mit führenden Universitäten. Und das Projekt mit der Universität Stuttgart wird schlussendlich zur Entwicklung neuer Fahrzeuge führen, die einfach besser für unsere Umwelt sind.“

Weitere Informationen:
Universität Stuttgart: Dr. Anne Piegsa, VALIDATE Projektleiterin,Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK), Tel. 0711/685-68524, e-mail:

anne.piegsa@ivk.uni-stuttgart.de, http://www.validate-stuttgart.de

Intermap Technologies: Kevin Thomas, Vice President, Marketing, Tel. 01-303/708-0955, e-mail: kthomas@intermap.com

Über Intermap Technologies
Intermap (TSX: IMP.TO) ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der digitalen Kartographie und erstellt einheitliche, hochauflösende, digitale 3-D-Modelle der Erdoberfläche. Das Unternehmen hat pro-aktiv ganze Länder neu kartiert und einheitliche, nationale Datenbanken namens NEXTMap® aufgebaut, die kostengünstige Höhendaten und Radarbilder von beispielloser Genauigkeit enthalten. Die Nachfrage nach NEXTMap Daten wächst mit dem Aufkommen neuer kommerzieller Einsatzbereiche in folgenden Märkten: GIS, Bauwesen, Automobilindustrie, GPS-Karten, Versicherungsrisikobewertung, Öl- und Gasindustrie, Hydrologie, erneuerbare Energien, Umweltplanung, Mobilfunk, Transportwesen, Luftfahrt und 3-D-Visualisierung.

Intermap hat seinen Hauptsitz in Denver, Colorado. Weitere Niederlassungen bestehen in Calgary, Detroit, Jakarta, London, München, Paris, Prag und Washington DC. Um mehr Informationen zu erhalten, besuchen Sie bitte www.Intermap.com, www.mobile.AccuTerra.com oder www.AccuTerra.com. NEXTMap® und AccuTerra® sind registrierte Handelsmarken der Intermap Technologies Corporation.

Über die Universität Stuttgart
Die Universität Stuttgart pflegt ein interdisziplinäres Profil mit Schwerpunkten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Gegründet 1829, hat sich die frühere Technische Hochschule zu einer weltweit nachgefragten Ausbildungs- und Forschungsstätte entwickelt. Ihre herausragende Stellung spiegelt sich unter anderem in dem Exzellenzcluster „Simulation Technology“ und der Graduiertenschule „Advanced Manufacturing Engineering“ sowie in zahlreichen Sonderforschungsbereichen, Schwerpunktprojekten und Graduiertenkollegs. Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf die Bereiche Modellierung und Simulationstechnologien, Neue Materialien, Komplexe Systeme und Kommunikation, Technologiekonzepte und Technologiebewertung, Nachhaltige Energieversorgung und Umwelt, Mobilität, Integrierte Produkt- und Produktionsgestaltung sowie die Gestaltung und Technologie nachhaltiger Lebensräume.

Andrea Mayer-Grenu | idw
Weitere Informationen:
http://www.validate-stuttgart.de
http://www.uni-stuttgart.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Studie zum Klimaschutz: Mehr Wald – weniger Fleisch
15.10.2019 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Neuartiges Verfahren für das Kunststoffrecycling präsentiert: Großes Industrie-Interesse an Forschungsprojekt „MaReK"
09.10.2019 | Hochschule Pforzheim

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Freiburger Forschenden gelingt die erste Synthese eines kationischen Tetraederclusters in Lösung

Hauptgruppenatome kommen oft in kleinen Clustern vor, die neutral, negativ oder positiv geladen sein können. Das bekannteste neutrale sogenannte Tetraedercluster ist der weiße Phosphor (P4), aber darüber hinaus sind weitere Tetraeder als Substanz isolierbar. Es handelt sich um Moleküle aus vier Atomen, deren räumliche Anordnung einem Tetraeder aus gleichseitigen Dreiecken entspricht. Bisher waren neben mindestens sechs neutralen Versionen wie As4 oder AsP3 eine Vielzahl von negativ geladenen Tetraedern wie In2Sb22– bekannt, jedoch keine kationischen, also positiv geladenen Varianten.

Ein Team um Prof. Dr. Ingo Krossing vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg ist es gelungen, diese positiv geladenen...

Im Focus: Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination

Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

Im Focus: Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019

Auf der K 2019, der Weltleitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR das breite Anwendungsspektrum des von ihm entwickelten Millimeterwellen-Scanners SAMMI® im Kunststoffbereich. Im Rahmen des Messeauftritts führen die Wissenschaftler die vielseitigen Möglichkeiten der Millimeterwellentechnologie zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten vor.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

Im Focus: Solving the mystery of quantum light in thin layers

A very special kind of light is emitted by tungsten diselenide layers. The reason for this has been unclear. Now an explanation has been found at TU Wien (Vienna)

It is an exotic phenomenon that nobody was able to explain for years: when energy is supplied to a thin layer of the material tungsten diselenide, it begins to...

Im Focus: Rätsel gelöst: Das Quantenleuchten dünner Schichten

Eine ganz spezielle Art von Licht wird von Wolfram-Diselenid-Schichten ausgesandt. Warum das so ist, war bisher unklar. An der TU Wien wurde nun eine Erklärung gefunden.

Es ist ein merkwürdiges Phänomen, das jahrelang niemand erklären konnte: Wenn man einer dünnen Schicht des Materials Wolfram-Diselenid Energie zuführt, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Digitales-Krankenhaus – wo bleibt der Mensch?

21.10.2019 | Veranstaltungen

VR-/AR-Technologien aus der Nische holen

18.10.2019 | Veranstaltungen

Ein Marktplatz zur digitalen Transformation

18.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Digitales-Krankenhaus – wo bleibt der Mensch?

21.10.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Das Stromnetz fit für E-Mobilität machen

21.10.2019 | Förderungen Preise

Kompakt, effizient, robust und zuverlässig: FBH-Entwicklungen für den Weltraum

21.10.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics