Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Robuste Rosen können auch ohne „chemische Keule“ betören

16.06.2010
Neue Kreuzung einer naturhaften Sorte nach DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde benannt

Rosen gehören weltweit zu den beliebtesten Zierpflanzen – seit über 2000 Jahren werden sie gezielt gezüchtet. Oft sind sie aber anfällig für Krankheiten und Parasiten. Ihr schönes Äußeres ist dann nur durch starken Chemikalieneinsatz zu erhalten. Jetzt besinnen sich manche Züchter auf alte Sorten zurück und landen im doppelten Sinne Erfolge: Die naturhaften neuen Kreuzungen sind hübsch anzusehen – und kommen obendrein ganz ohne umweltgefährliche „chemische Keule“ aus.

Durch geschicktes Kreuzen können die robusten Eigenschaften von Wildrosen erhalten und zum Beispiel eine Unempfindlichkeit gegen Mehltau, Sternrußtau und Rosenrost erreicht werden. Das ist auch Sven Stange von der Rosenschule Stange aus Appen in Schleswig-Holstein gelungen. Erfreut zei gte sich heute der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Dr. Fritz Brickwedde – er ist Namenspatron der neuen Rose.

Für naturnahe Pflanzungen besonders geeignet

... mehr zu:
»DBU »Keule »Kreuzung »Pflanzungen »Rosensorte

„Es handelt sich um eine Kreuzung aus der Moschatahybride ‚Ballerina’ und der berühmten Strauchrose ‚Schneewittchen’. Die Rose ist insbesondere für naturnahe Pflanzungen geeignet und hat Wildrosencharakter“, erklärte Rosenzüchter Stange. Nur ein passender Name war für die gelungene Kreation zunächst noch nicht gefunden. Freifrau Viktoria von den Bussche, Hausherrin von Schloss Ippenburg, schlug Brickwedde als Namensgeber vor: „Diese neue naturhafte Rosensorte ist ein gutes Symbol für die DBU und ihren Generalsekretär, die beide hervorragende Arbeit im Naturs chutz leisten“, sagte die Schlossherrin während der offiziellen „Rosentaufe“ vor dem Rondell des Ippenburger Schlosses. Die Rose trägt nun offiziell den Namen „Dr. Fritz Brickwedde“.

Rückbesinnung schont die Umwelt

„Es ist eine große Ehre für mich, Namenspate für so ein schönes und gutes Beispiel für gelungene und naturverträgliche Innovation zu sein. Hier wird einmal mehr deutlich, dass durch kluge Vorgehensweise und Rückbesinnung auf die Natur die Umwelt geschont werden kann“, freute sich Brickwedde. Fünf Exemplare der neuen Rosensorte wurden dem Generalsekretär überreicht. Sie sollen auf dem DBU-Gelände in Osnabrück gepflanzt werden und einen weiteren naturnahen Farbfleck im Grün des Stiftungsgartens bilden.

Ansprechpartner für Fachfragen: Sven Stange, Telefon 04125/958515, Fax 04 125/958554.

Sven Stange | DBU
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de

Weitere Berichte zu: DBU Keule Kreuzung Pflanzungen Rosensorte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Schadstoff-Emissionen auf See verringern
15.07.2019 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Jährlich mehr als 5000 Tonnen Plastik in die Umwelt freigesetzt
12.07.2019 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Großes Potenzial: Aktoren und Sensoren mit 3D-Druck in komplexe Bauteile integrieren

Der additiven Fertigung wird eine große Zukunft vorhergesagt. So lassen sich mit Hilfe des 3D-Drucks beispielsweise die Anzahl der Komponenten komplexer, individualisierter Baugruppen stark reduzieren und viele Funktionen direkt in ein Bauteil integrieren. Das vereinfacht den Herstellungsprozess und verringert den notwendigen Bauraum. Um diese Vorteile auch für mechatronische Systeme zu nutzen, forschen Wissenschaftler im Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in mehreren Projekten an der additiven Fertigung von integrierten Aktoren und Sensoren. Diese können in Leichtbaustrukturen störende oder schädigende Vibrationen mindern sowie Strukturen überwachen.

Aufgrund der Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte sehen die Wissenschaftler des Fraunhofer LBF großes Potenzial für die additive Fertigung mechatronischer...

Im Focus: Megakaryozyten als „Türsteher“ und Regulatoren der Zellmigration im Knochenmark

In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler der Universität Würzburg und des Universitätsklinikums Würzburg, dass Megakaryozyten als eine Art „Türsteher“ auftreten und so die Eigenschaften von Knochenmarksnischen und die Dynamik der Zellmigration verändern. Die Studie wurde im Juli im Journal „Haematologica“ veröffentlicht.

Die Hämatopoese ist der Prozess der Bildung von Blutzellen, der überwiegend im Knochenmark auftritt. Das Knochenmark produziert alle Arten von Blutkörperchen:...

Im Focus: Megakaryocytes act as „bouncers“ restraining cell migration in the bone marrow

Scientists at the University Würzburg and University Hospital of Würzburg found that megakaryocytes act as “bouncers” and thus modulate bone marrow niche properties and cell migration dynamics. The study was published in July in the Journal “Haematologica”.

Hematopoiesis is the process of forming blood cells, which occurs predominantly in the bone marrow. The bone marrow produces all types of blood cells: red...

Im Focus: Beschleunigerphysik: Alternatives Material für supraleitende Hochfrequenzkavitäten getestet

Supraleitende Hochfrequenzkavitäten können Elektronenpakete in modernen Synchrotronquellen und Freien Elektronenlasern mit extrem hoher Energie ausstatten. Zurzeit bestehen sie aus reinem Niob. Eine internationale Kooperation hat nun untersucht, welche Vorteile eine Beschichtung mit Niob-Zinn im Vergleich zu reinem Niob bietet.

Zurzeit ist Niob das Material der Wahl, um supraleitende Hochfrequenzkavitäten zu bauen. So werden sie für Projekte wie bERLinPro und BESSY-VSR eingesetzt,...

Im Focus: Künstliche Intelligenz löst Rätsel der Physik der Kondensierten Materie: Was ist die perfekte Quantentheorie?

Für einige Phänomene der Quanten-Vielteilchenphysik gibt es mehrere Theorien. Doch welche Theorie beschreibt ein quantenphysikalisches Phänomen am besten? Ein Team von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und der amerikanischen Harvard University nutzt nun erfolgreich künstliche neuronale Netzwerke für die Bildanalyse von Quantensystemen.

Hund oder Katze? Die Unterscheidung ist ein Paradebeispiel für maschinelles Lernen: Künstliche neuronale Netzwerke können darauf trainiert werden Bilder zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Kosmos-Konferenz: Navigating the Sustainability Transformation in the 21st Century

17.07.2019 | Veranstaltungen

Auswandern auf Terra-2?

15.07.2019 | Veranstaltungen

Hallo Herz! Wie kommuniziert welches Organ mit dem Herzen?

12.07.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Technologien für die sechste Mobilfunkgeneration

17.07.2019 | Informationstechnologie

Balance aus Ordnung und Unordnung ermöglicht hocheffiziente Solarzellen

17.07.2019 | Physik Astronomie

Kosmos-Konferenz: Navigating the Sustainability Transformation in the 21st Century

17.07.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics