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Klimaschonender in den Urlaub reisen

12.03.2010
Umweltbundesamt empfiehlt Vermeiden von Treibhausgasen und rät alternativ zur freiwilligen Kompensation

Bei der Urlaubsplanung hat es jeder Einzelne in der Hand, Treibhausgase zu vermeiden. Wer dabei beispielsweise auf eine Flugreise nicht verzichten kann, hat immerhin die Möglichkeit einen freiwilligen Beitrag zu leisten und Emissionen auszugleichen. Es kommt allerdings darauf an, das Geld für sinnvolle und wirksame Projekte auszugeben.

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) stellt dazu einen Leitfaden zur Verfügung, der sich mit dem Thema "freiwillige Kompensation" beschäftigt. Er soll Verbraucherinnen und Verbraucher in die Lage versetzen, die Qualität von entsprechenden Angeboten besser zu beurteilen.

Immer mehr Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen kompensieren freiwillig ihre Treibhausgasemissionen. Dabei werden die eigenen CO2-Emissionen durch die finanzielle Förderung von Klimaschutzprojekten "ausgeglichen". Auf dem so genannten "Kompensationsmarkt" bieten immer mehr Firmen sehr unterschiedliche Projekte mit ganz verschiedenen Qualitätsstandards an.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher sind diese nur schwer zu durchschauen.
Der Leitfaden erklärt die Funktionsweise von Klimaschutzprojekten und stellt die verschiedenen Arten und Standards der Zertifikate vor, welche auf dem Markt angeboten werden. Außerdem hilft er den Anbietern von Kompensationsdienstleistungen oder von "klimaneutralen" Produkten dabei, ihre Angebote an Qualitätsstandards auszurichten.
Der Leitfaden sowie eine Checkliste stehen auf den Internetseiten der DEHSt zum kostenlosen Download zur Verfügung: http://www.dehst.de/cln_153/nn_476208/DE/JI__CDM/Freiwillige__Kompensation

/Freiwillige__Kompensation__node.html?__nnn=true

Martin Ittershagen | idw
Weitere Informationen:
http://www.umweltbundesamt.de

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