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BMU und BITKOM koordinieren Forschung zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und -kopierern

22.01.2009
Abgestimmtes Vorgehen soll neue Erkenntnisse und neue Verfahren zur Messung ultrafeiner Partikel liefern

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und das Bundesumweltministerium (BMU) haben ihre laufenden Forschungsvorhaben zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und -kopierern eng koordiniert.

Ziel der von BITKOM und BMU in Auftrag gegebenen Forschungsprojekte ist es, mögliche Gesundheitsrisiken beim Betrieb von Bürodruckgeräten zu erkennen. Vom bestimmungsgemäßem Umgang mit Laserdruckern und -kopierern dürfen keine Gesundheitsgefahren ausgehen.

Im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes soll – speziell für Emissionen ultrafeiner Partikel – ein standardisiertes Messverfahren entwickelt werden, das in die Aktivitäten zur Entwicklung eines international standardisierten Messverfahrens eingebracht wird. Außerdem werden neue Erkenntnisse hinsichtlich der chemischen und physikalischen Beschaffenheit der Partikel gewonnen.

Die Forschungsergebnisse werden im Rahmen eines flankierenden Vorhabens von BMU und Umweltbundesamt (UBA) dazu genutzt werden, einen gerätespezifischen Richtwert für die Vergabe des Umweltzeichens Blauer Engel zu definieren. Nach Begleitung einer Pilotstudie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) von 2005 bis 2007 hatten die Mitgliederfirmen im BITKOM bereits im vorletzten Jahr ein spezielles UFP-Forschungsprojekt mit dem international anerkannten Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) in Braunschweig initiiert.

Erste Ergebnisse zeigen, dass die beobachteten UFP überwiegend weder Tonerpartikel noch Papierabrieb sind. Sie werden sogar gemessen, wenn weder Toner noch Papier durch das Drucksystem laufen. Vermutlich entstehen UFP auch oder zum großen Teil durch Verdampfungsprozesse an der Fixiereinheit.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/presse

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